Pfarre

Maria Rojach

Erstkommunion in Maria Rojach 2026

Ein großes Fest für unsere Erstkommunionkinder, deren Eltern und die Pfarre

Einfach SO von GOTT geliebt

Gruppenfoto der Erstkommunionkinder gemeinsam mit Pfarrer KR Mag. Helmut Mosser, Religionslehrerin Frau Herta Rass (links neben dem Pfarrer), Volksschuldirektorin Frau Petra Perchtold-Weißenegger (neben Frau Rass) und zwei weiteren Volsschullehrerinnen im Eingangsbereich nahe dem Portal der Pfarrkirche Maria Rojach (© Foto: Mag. Bernhard Wagner)
Gruppenfoto der Erstkommunionkinder gemeinsam mit Pfarrer KR Mag. Helmut Mosser, Religionslehrerin Frau Herta Rass (links neben dem Pfarrer), Volksschuldirektorin Frau Petra Perchtold-Weißenegger (neben Frau Rass) und zwei weiteren Volksschullehrerinnen im Eingangsbereich nahe dem Portal der Pfarrkirche Maria Rojach (© Foto: Mag. Bernhard Wagner)

Am Hochfest Christi Himmelfahrt, im Jahr 2026 war dies der 14. Mai, wurde in der Pfarre Maria Rojach die Erstkommunion gefeiert. Insgesamt 17 Kinder begingen gemeinsam mit Pfarrer KR Mag. Helmut Mosser, Religionslehrerin Frau Herta Rass, Volksschuldirektorin Frau Petra Perchtold-Weißenegger, weiteren Lehrkräften, ihren Eltern und Verwandten und natürlich auch zahlreichen weiteren Gläubigen, Frauen, Männern und Kindern, dieses große und bedeutende Fest.
Es stellt ein besonderes Ziel des Religionsunterrichts in der 2. Klasse Volksschule dar, die Kinder zur Bedeutung des Sakramentes der Eucharistie und eines würdigen Empfangs des Leibes Christi hinzuführen, auch wenn eine solche Aufgabe in diesem Alter schon aufgrund des theologisch nicht einfachen Hintergrundes verständlicherweise schwierig zu verwirklichen ist und in kindgerechter Weise angepasst werden muss.
Der Erstkommunion kommt im katholischen Glauben zum einen eine tiefgründe Bedeutung zu, zum anderen ist sie privat nach der Taufe in vielen Fällen die zweite große Familienfeier.

Der Erstkommuniongottesdienst begann um 9.00 Uhr mit dem Einzug der Erstkommunionkinder, die zuvor schon außerhalb des Gotteshauses nahe dem Kulturstadl Aufstellung genommen hatten, in die Kirche. An der Spitze schritt Kreuzträger Pfarrgemeinderatsobmann und Erwachsenen-Ministrant Herr Christoph Brunner gefolgt von zwei Ministrantinnen und einem Ministranten, sodann Pfarrer Mosser und schließlich die Erstkommunionkinder, die brennenden Taufkerzen tragend, sowie deren Paten, die Religionslehrerin, Direktorin und weitere Lehrkräfte. In der Kirche hatte man im Mittelgang links und rechts der Bankreihen weiße Sessel platziert auf denen die Kinder letztlich Platz nahmen. Weiß wurde speziell gewählt da es eine besondere Erinnerung an die Taufe darstellt.
Schließlich wurde mit einer Begrüßung aller Anwesenden durch den Pfarrer die Messfeier eröffnet, und im Anschluss daran legten die Erstkommunionkinder stehend an ihren Plätzen das Taufversprechen ab, ein wichtiger Moment, denn bei der Erstkommunion konnten sie es nun selbst sprechen während es bei ihrer Taufe noch ihre Eltern taten.
Sodann lasen drei Erstkommunionkinder, zwei Mädchen und ein Bube, Texte vor dem Volksaltar und es sang der Schulchor der Volksschule Maria Rojach vor dem Hochaltar mit Gitarrenbegleitung durch ihre Volksschullehrerin. Hernach betete Pfarrer Mosser das Tagesgebet bevor die Lesung durch Herrn Brunner vorgetragen wurde. Ehe der Pfarrer nun das Evangelium verkündete, stellten sich alle Erstkommunionkinder vor dem Volksaltar auf und sangen gemeinsam mit ihrer Religionslehrerin Frau Rass, die ebenfalls auf der Gitarre begleitete, gleichsam einen Zwischengesang vor der Frohen Botschaft. Die anschließende Predigt hielt der Pfarrer auch in kindgerechter Weise und ging dabei besonders auf die Bedeutung der Eucharistie ein. Es folgten die Fürbitten, ebenfalls gelesen von Erstkommunionkindern vor dem Volksaltar, drei Mädchen und einem Buben.

Nach dem Ende des Wortgottesdienstes begann nun mit der Gabenbereitung oder Opferung die Eucharistiefeier. Hierbei stellt der zentrale Teil derselben stets das Eucharistische Hochgebet mit der Wandlung dar.
Nach dem Vaterunser, bei welchem sich die Erstkommunionkinder mit Pfarrer, Ministranten und Religionslehrerin um den Volksaltar versammelten, sowie dem Agnus Dei, dem Lamm Gottes, war für die Erstkommunionkinder endlich der große Moment gekommen an dem sie den Leib Christi in Gestalt der heiligen Kommunion erstmals empfangen durften. Man hatte sie im Religionsunterricht der 2. Klasse Volksschule von Beginn an auf die Erstkommunion vorbereitet, und so bedeutete dieser Augenblick wohl für jedes Kind zugleich großes Interesse und besondere Freude. Die Kinder kamen dabei nacheinander nach vor zu Pfarrer Mosser der ihnen schließlich den Leib Christi in die zur Schale geformten Hände legte.

Die musikalische Gestaltung der Messfeier übernahm neben dem Schulchor und den Erstkommunionkindern selbst auch Frau Theresia Feistritzer, Organistin und Kirchenchorleiterin in der Pfarre Maria Rojach.

Nach der Kommunionspendung lasen wiederum vier Erstkommunionkinder, drei Mädchen und ein Bube, vor dem Volksaltar Texte. Im Anschluss daran betete Pfarrer Mosser das Schlussgebet und die Obfrau der Katholischen Frauenbewegung (kfb), Frau Ingrid Buballa, sprach zu den Erstkommunionkindern und überreichte ihnen letztlich kleine Gebetbücher mit wichtigen Grundgebeten. Darüber hinaus gab es für jedes Kind eine von ihnen eigens verzierte Kerze. Außerdem befand sich in der Pfarrkirche auf einem Kerzenständer neben dem Ambo eine Kerze mit dem diesjährigen Motto „Einfach SO von GOTT geliebt“ und den Namen der Kinder.
Abschließend bedankten sich zwei Erstkommunionkinder, zwei Mädchen, vor dem Volksaltar bei ihren Eltern, Paten und allen weiteren Personen die ihnen dieses schöne Fest ermöglicht hatten. Pfarrer Mosser ging dann noch durch den Mittelgang um im Besonderen die Kinder mit Weihwasser zu besprengen ehe er den Schlusssegen gab.

Dem Gottesdienst folgend fand ein gemütliches Beisammensein mit Frühstück im Kulturstadl speziell für die Erstkommunionkinder und deren Angehörige statt. Man konnte dabei verschiedene köstliche Mehlspeisen genießen.

Herr Mag. Bernhard Wagner