Gemeinsam unterwegs im Glauben – eindrucksvolles Zeichen der Einheit beim Dekanatskreuzweg in Althofen
Am Freitag, dem 20. März 2026, versammelten sich zahlreiche Gläubige aus den Pfarren des Dekanats Krappfeld/Görtschitztal zum traditionellen Kreuzweg beim Kalvarienberg in Althofen.
Pünktlich zur Sterbestunde Jesu um 15:00 Uhr begann die gemeinsame Andacht – ein starkes und sichtbares Zeichen der lebendigen Glaubensgemeinschaft im Dekanat.
Die große Beteiligung machte deutlich, wie tragfähig und lebendig der Zusammenhalt zwischen den Pfarren ist. Menschen unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen Orten kamen zusammen, um gemeinsam den Weg Jesu zu betrachten und im Gebet miteinander verbunden zu sein.
Mit dabei waren Kons. Rat Dechant Lawrence Pinto, Pfarrprovisor Dr. John Opara, Kaplan Ajayan Joseph sowie Diakon Wolfgang Kahle. Ebenso begleiteten die PastoralassistentIn Sabine Kahle, Mag. Christian Leitgeb und Norbert Theissen den Kreuzweg.
Ein besonderes Zeichen der gelebten Gemeinschaft war die Gestaltung der einzelnen Stationen! Vertreterinnen und Vertreter der Pfarren trugen die vorbereiteten Betrachtungstexte vor, die von einer tiefen Spiritualität getragen waren. So entstand ein vielstimmiges, aber zugleich geeintes Zeugnis des Glaubens, das das Leiden und Sterben Jesu Christi eindrucksvoll erschloss und die Mitfeiernden innerlich berührte.
Die letzte Station führte zur Kalvarienbergkapelle. Dort dankte Dechant Pinto allen Mitwirkenden und Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr engagiertes Mitgehen und Mitgestalten. Mit dem gemeinsamen Schlusssegen wurde die Verbundenheit im Glauben noch einmal spürbar gestärkt.
Auch beim anschließenden Brezelteilen, zu dem Gerti Kues traditionell einlud, zeigte sich die herzliche Gemeinschaft des Dekanats. In einfachen Gesten des Teilens und der Begegnung wurde deutlich, dass Kirche nicht nur im Gebet, sondern auch im Miteinander lebendig ist.
Der Kreuzweg machte einmal mehr erfahrbar: Im Leiden Jesu erkennen wir auch unser eigenes Leben – mit seinen Höhen und Tiefen. Es gibt Stationen der Krankheit, der Enttäuschung und des Abschieds, aber ebenso Zeiten des Glücks, der Freundschaft und der helfenden Liebe.
Den Kreuzweg Jesu gemeinsam zu gehen heißt auch, einander auf dem eigenen Lebensweg zu begleiten. Gerade darin zeigt sich die Stärke des Dekanats: im Miteinander, im gemeinsamen Glauben und in der Gewissheit, dass Christus uns auf all unseren Wegen nahe ist.
Pass Sabine Kahle