Licht, Sterne und “Jesus, leuchte in mein Leben”
Kinder- und Familienandacht am Anbetungstag
In einer Kinder- und Familienanbetungsstunde durften zahlreiche Kinder, Eltern und Großeltern gemeinsam eine besondere Zeit mit Jesus verbringen. Eingeladen hatten Provisor Sven Wege und Religionslehrerin Brigitte Weber, die die Feier unter das Thema „Jesus ist unser Licht“ stellten.
Bereits beim Betreten der Kirche fiel der gestaltete Altarraum ins Auge: Vor dem Altar lag ein blaues Tuch, auf dem eine geöffnete Bibel bereitstanden. Die Kinder versammelten sich in den vorderen Kirchenbänken und erlebten von Beginn an, dass diese Feier ganz auf ihre Lebenswelt abgestimmt war.
Nach der herzlichen Begrüßung durch Provisor Sven Wege wurde gemeinsam gesungen und gebetet. Im Mittelpunkt stand die Kerze, die als Zeichen für Jesus, das Licht der Welt, entzündet wurde. Religionslehrerin Brigitte Weber erklärte den Kindern anschaulich, dass Licht die Dunkelheit vertreibt, Orientierung schenkt und Wärme spendet. So, wie das Licht für die Menschen wichtig ist, möchte auch Jesus jeden Menschen begleiten und ihm Hoffnung schenken.
Anschließend hörten die Kinder und Erwachsenen das Evangelium durch Provisor Sven Wege nach Johannes (Joh 8,12), in dem Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ In kindgerechten Worten wurde den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verdeutlicht, dass Jesus niemanden allein lässt, in schwierigen Situationen begleitet und stets an der Seite der Menschen steht.
Anschließend wurden von Mia und Anna um die brennende Kerze gelbe Strahlen gelegt, die das Licht Jesu symbolisierten. Danach durfte jeder einen gelben Stern auf das Tuch legen und dabei sprechen: „Jesus, leuchte in meinem Leben.“ So entstand nach und nach ein wunderschönes Bild aus vielen Sternen rund um das Licht der Kerze. In diesem Bild wurde sichtbar: Jesu Licht möchte jedes einzelne Leben erhellen.
In der eucharistischen Anbetung richteten sich anschließend alle Blicke auf die Monstranz. In einfachen Gebetsrufen wurde Jesus im Heiligen Brot angesprochen und verehrt. Eine Zeit der Stille ermöglichte es Kindern und Erwachsenen, ganz persönlich mit Jesus in Kontakt zu treten und ihm ihre Gedanken und Gefühle anzuvertrauen.
Beim Lied „Gott umgibt mich von allen Seiten“ wurde die Erfahrung vertieft, dass Gottes Nähe jeden Menschen begleitet und trägt.
In den Fürbitten wurde für Kinder, Familien, Kranke, einsame Menschen, den Frieden in der Welt und die Verstorbenen gebetet. Viele Kinder brachten auch eigene Anliegen vor Jesus. Gleichzeitig durfte jeder Beter ein Filzherz auf das Tuch legen.
Gemeinsam beteten alle das Vater unser, bevor Provisor Sven Wege mit dem Allerheiligsten den feierlichen eucharistischen Segen spendete. Dabei wurde um Gottes Schutz und Segen für die Kinder und ihre Familien gebetet: für liebevolle Herzen, helfende Hände, offene Augen, hörende Ohren und friedvolle Wege.
Zum Abschluss erhielten alle von Simon am Ausgang der Kirche einen gelben Papierstern mit einer Monstranz und dem Schriftzug „Jesus ist das Licht der Welt“. Dieses kleine Andenken soll daran erinnern, dass Jesus sie auch im Alltag begleitet und uns Licht und Hoffnung schenkt.
Die Anbetungsstunde wurde von vielen Mitfeiernden als besonders ruhig, kindgerecht und berührend erlebt. Sie zeigte eindrucksvoll, dass bereits die Jüngsten einen Zugang zur eucharistischen Anbetung finden können und dass die Begegnung mit Jesus Menschen jeden Alters verbindet.