Sternsingen/Trikaljevska akcija
„Gemeinsam Gutes tun. Skupaj delajmo dobro“
Unverdrossen, trotz Minusgraden waren die Sternsinger Maja, Irina und Ronja mit ihrer Begleitung, Frau Hildegard Einspieler, am Freitag, dem 2. Jänner 2026 in St. Johann unterwegs. Beachtliche vierundfünfzig Haushalte galt es zu besuchen.
Mit dem Lied „Es zieh`n aus weiter Ferne drei Könige einher“, einer alten Weise, die die Geschichte der edlen Besucher aus dem Morgenland erzählt und einem Gedicht, überbrachten sie zweisprachig ihre Segenswünsche für das Neue Jahr. Der Aufkleber, der über der Haustüre angebracht wird, trägt die Aufschrift mit der jeweiligen Jahreszahl: 20 + C + M + B + 26. Die Buchstaben C, M, B werden auf den Segensspruch „Christus Mansionem Benedicat“, „Christus segne dieses Haus“, zurückgeführt.
In Hundsdorf und am Rabenberg waren Nora, Ines, Fabian und David am Samstag, dem 3. Jänner in Begleitung von Frau Tilka Schweintzer in zwanzig Haushalten zu Gast.
Die Sternsinger, uns allen als die Könige Kaspar, Melchior und Balthasar bekannt, und ihre Begleitung wurden von Frau Marlies Brandner und von Frau Erika Malle mit einem sehr guten, warmen Mittagessen verköstigt.
Die Sternsingeraktion gibt es seit 72 Jahren und wird von der katholischen Jungschar organisiert. Rund 500 Sternsingerprojekte werden jährlich mit den Spendengeldern finanziert. 85 000 Kinder und ehrenamtliche Begleitpersonen engagieren sich für ein menschenwürdiges Leben in benachteiligten Regionen. Heuer wird im Besonderen für Kinder in Tansania, einem Land in Ostafrika, gesammelt, damit sie Zugang zu Bildung und damit verbundenen besseren Lebensbedingungen bekommen. Ihre Mütter müssen oft 25 Kilometer zur nächsten Wasserstelle gehen, um ihre Familien versorgen zu können.
Das Fest der „Drei Weisen aus dem Morgenland“ wird am 6. Jänner gefeiert und gehört zu den höchsten im kirchlichen Jahreslauf. Im Matthäusevangelium steht geschrieben, dass der wunderbar glänzende Stern den Drei Weisen den Weg vom Morgenland - dem Orient - dem Land, in dem die Sonne aufgeht, nach Bethlehem gezeigt hatte. Die drei wohlhabenden Männer nahmen den weiten Weg zum neugeborenen Jesuskind auf sich und überbrachten als kostbare Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe: „Gold als Symbol für die Weisheit eines Königs, Weihrauch als Symbol für Gebet und Opfer, Myrrhe (Gummiharz des Myrrhenbaumes) als Zeichen der Selbstbeherrschung“.
Im Inneren des Dreikönigsschreins im Kölner Dom ruhen bis heute die Gebeine der Drei Weisen aus dem Morgenland, besagt eine Quelle aus dem Buch „Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf“.
Am 6. Januar werden in den Kirchen Salz und Weihwasser „Königswasser“ gesegnet. Bei der heiligen Messe, gehalten von Herrn Pfarrer Igor Krasna, war das Thema der anspruchsvollen Predigt die Freude. Organistin und Solosängerin war am Dreikönigstag Frau Martina Feichter. Auch die Sternsinger waren mit ihrem Sternsingerlied und guten Wünschen vertreten. In unserer Pfarre wurden 2.300 Euro Spendengeld gesammelt. Hvala. Vergelt`s Gott.
„Alles Gute im Neuen Jahr“. „V vsete bule v novo letom“.
Brigitte Einspieler