Faschingssonntag in Feldkirchen verbindet Gottesdienst und Pfarrcafe
Chor-Einlagen, Lobpreisliederraten und eine Sonderausgabe des Feldkirchner Boten sorgten für Lachen, Überraschung und echtes Miteinander
Am Faschingssonntag, dem 15. Februar 2026, war in Feldkirchen wieder das zu erleben, was diesen Tag jedes Jahr besonders macht: Gottesdienst und Fasching gehören hier ganz selbstverständlich zusammen.
Pfarrprovisor Dieudonné Mavudila-Bunda stand dem Gottesdienst vor, unterstützt von Diakon Paul Feimuth aus Preitenegg. Die Kirche war gut gefüllt, die Stimmung aufmerksam, aber nicht steif. Man hat gemerkt: Das ist kein Pflichttermin, sondern ein Treffen der Gemeinschaft.
Nach dem Schlusssegen ging es hinüber in den Pfarrsaal. Dort wartete das Faschings-Pfarrcafé, vorbereitet vom Pfarrteam und dem engagierten Helferinnenkreis. Kaffee, Kuchen, Krapfen – alles da. Und vor allem: Zeit zum Reden, Lachen, Zusammensitzen.
Der Feldkirchenchor hatte sich einiges einfallen lassen. Kleine, pointierte Einlagen sorgten immer wieder für Lacher. Diakon Wolfgang Putzinger, vielen noch aus den legendären Seniorenfaschingssitzungen bekannt, erzählte mit trockenem Humor von früheren Begebenheiten. Man spürte: Das sitzt, weil es erlebt ist.
Ein Höhepunkt war das Lobpreisliederraten mit Sockenpuppen. Kaum berührt, sangen sie eine Passage aus einem bekannten Lied. Die Schwierigkeit: Die Textstellen waren bunt durcheinandergewürfelt. Also wurde geraten, kombiniert, manchmal geraten und improvisiert. Genau so soll Fasching sein.
Und dann gab es noch eine echte Überraschung: eine Sonderausgabe des „Feldkirchner Boten“. Unser Medienstar und Akolyth Otto Hoffmann bekam für seine Verdienste kurzerhand eine eigene Ausgabe gewidmet. Nicht irgendwo versteckt auf Seite sieben, sondern ordentlich im Mittelpunkt. Wer sie gelesen hat, weiß: So viel geballte Otto-Kompetenz auf Papier erlebt man nicht alle Tage.
Ein herzliches Danke an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben – den Helferinnen für die Bewirtung, dem Pfarrteam für Organisation und Ablauf, dem Feldkirchenchor für die kreative Gestaltung und allen, die einfach da waren. Genau davon lebt eine Pfarre.
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