Pfarre

Feldkirchen

Andacht mit Gebet für Familien in St. Michael

Glaubenszeugnis bei der Andacht in Feldkirchen

Bis auf den letzten Platz gefüllt, die Filialkirche St. Michael in Feldkirchen (Foto: © Susanne Laggner-Primosch)
Bis auf den letzten Platz gefüllt, die Filialkirche St. Michael in Feldkirchen (Foto: © Susanne Laggner-Primosch)

Im Rahmen einer der monatlichen Andacht mit Gebet für die Familien in Feldkirchen gab Pastoralassistent Peter Artl am 27. September, in der Filialkirche St. Michael ein persönliches Glaubenszeugnis. Ausgangspunkt war das Sonntagsevangelium vom Vater mit den zwei Söhnen (Mt 21,28-32): Jesus fragt darin, wer von beiden wirklich den Willen des Vaters getan hat, der, der zusagt, oder der, der handelt. Artl knüpfte daran seine eigene Erfahrung an, dass er zu den drei Säulen seines Glaubens nicht zuerst durch fertige Überzeugungen, sondern durch das Tun in der pastoralen Arbeit gefunden hat, und stellte diesen Gedanken bewusst neben die aktuellen Kirchenstatistik der Kirche sowie die bevorstehenden Firmanmeldungen.

Pastoralassisten Peter Artl gab ein persönliches Glaubenszeugnis (Foto: © Susanne Laggner-Primosch)
Pastoralassisten Peter Artl gab ein persönliches Glaubenszeugnis (Foto: © Susanne Laggner-Primosch)

In drei Abschnitten entfaltete er, was seinen Glauben über mehr als 30 Jahre kirchlicher Arbeit trägt. Anhand einer Erzählung von einer nächtlichen Fackelwanderung mit Firmlingen beschrieb er, wie eine Gottesbegegnung dort entstehen kann, wo Menschen aufmerksam bleiben, stehen bleiben und einander nicht allein lassen. Im zweiten Teil erinnerte er an zwei prägende Wegbegleiter, seinen früheren Jugendkaplan Helmut Tuschar und seinen langjährigen Mentor, Pfarrer Engelbert Hofer, und daran, wie sehr Glaube durch Menschen weitergegeben wird. Im dritten Teil sprach er über das persönliche Gebet als ehrlichen, auch klagenden Dialog mit Gott, der keine fertigen Antworten braucht.

Unter den Gästen der Andacht waren Bürgermeister Martin Treffner, Stadtrat Helmut Kraßnig, Stadtamtsdirektorin Silvia Schwarz, Dechant Monsignore Erich Aichholzer und Stadtpfarrprovisor Dieudonné Mavudila-Bunda.

Die beiden Initiatoren der Andacht mit Gebet für Familien Susanne Laggner-Primosch und Chistine Huber (v.l.)
Die beiden Initiatoren der Andacht mit Gebet für Familien Susanne Laggner-Primosch und Chistine Huber (v.l.)

Musikalisch wurde die Feier mit bekannten Lopreisliedern und mit einem besonderen Programm aus Texten und ausgewählten Lesungen begleitet, das der Andacht einen eigenen, feierlichen Rahmen gab. Im Anschluss waren alle Besucher zu einer Agape und zur Begegnung am Kirchplatz eingeladnen. Danke allen, die die Getränke, Brote und Kuchen zur Verfügung gestellt haben.

Ein herzliches Dankeschön an die Organisatorinnen Christine Huber und Susanne Laggner-Primosch, für die Planung, Durchführung und anschließenden Bewirtung. Danke an Maria Auernig für die musikalische Umrahmung mit Gitarre. Und ein besondres Dankeschön an Pastoralassistent Peter Artl, für seine persönliche und berufliche Glaubensauslegung.