Pfarre

Feldkirchen

Gemeinsam auf Ostern zugehen

Die Pfarre Feldkirchen lädt in der Fastenzeit zu Gottesdiensten, Zeiten der Besinnung und zur Versöhnung ein

Feierlicher Auftakt der Fastenzeit (Foto: PAss Peter Artl)
Feierlicher Auftakt der Fastenzeit (Foto: PAss Peter Artl)

Mit dem Aschermittwoch hat die vierzigtägige Fastenzeit begonnen. Um 18 Uhr versammelte sich die Pfarrgemeinde in der Stadtpfarrkirche Maria im Dorn, um diesen Beginn bewusst miteinander zu feiern.

Zuspruch mit dem Zeichen der Asche (Foto: PAss. Peter Artl)
Zuspruch mit dem Zeichen der Asche (Foto: PAss. Peter Artl)

Im Zeichen der Asche wurde uns zugesprochen, was zum Kern unseres Glaubens gehört: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“ oder „Kehrt um und glaubt an das Evangelium.“ Die Asche ist dabei kein düsteres Symbol. Sie ist ehrlich. Sie erinnert an unsere Vergänglichkeit und zugleich an die Hoffnung, dass Gott den Menschen aus Staub formt und ihm seinen Atem einhaucht. Buße und Zuversicht stehen hier nebeneinander. Umkehr meint keine Drohung, sondern einen neuen Anfang.

Die vierzig Tage greifen zentrale biblische Erfahrungen auf: die Zeit der Sintflut, die vierzig Jahre Israels in der Wüste, die vierzig Tage Jesu in der Wüste. Zeiten der Prüfung, der Klärung, der Neuorientierung. Auch wir sind eingeladen, in diesen Wochen das Wesentliche wieder deutlicher zu sehen.

Die Kirche nennt dafür drei Wege: Gebet, Fasten und Werke der Nächstenliebe. Sie gehören zusammen. Verzicht schafft Raum. Gebet richtet neu auf Gott aus. Teilen macht die Liebe konkret und sichtbar im Alltag.

Die Asche auf unserer Stirn verbindet uns (Foto:PAss. Peter Artl)
Die Asche auf unserer Stirn verbindet uns (Foto: PAss. Peter Artl)

Im Gottesdienst wurde spürbar: Fastenzeit ist kein privates Projekt, sondern ein gemeinsamer Weg auf Ostern hin. Wir gehen ihn als Pfarrgemeinde. Die Asche auf unserer Stirn verbindet uns. Sie erinnert an unsere Grenzen und zugleich an die Hoffnung auf die Auferstehung.

Mit diesem Gottesdienst hat unsere Pfarre bewusst den Weg Richtung Ostern begonnen. Möge diese Zeit uns helfen, innezuhalten, neu hinzuhören und Gottes Wirken im eigenen Leben wieder klarer wahrzunehmen.