Mitgestaltung von Hl. Messen • Sooblikovanje sv. maš
Pfarrliche Hinweise und diözesane Regelungen • Farne spodbude in škofijska ureditev
Für die Mitgestaltung von Hl. Messen und sonstigen Liturgien in den Pfarren St. Kanzian am Klopeiner See und Stein im Jauntal ist unbedingt vorher mit den Pfarrverantwortlichen Kontakt aufzunehmen:
Kadar bi radi glasbeno in pevsko sooblikovali pri svetih mašah in drugih bogoslužjih v župnijah Škocjan in Kamen v Podjuni, Vas prosimo, da se nujno poprej obrnete na farne odgovorne:
- PGR-Obfrau Mag.a Claudia Koreschnig (ausgebildete Kirchenmusikerin), Tel.: 0043 664 390 3880, ckoreschnig@gmail.com
- Geistl. Rat MMag. Michael Golavčnik, Tel.: 0043 676 8772 7400, michael.golavcnik@kath-pfarre-kaernten.at
Hier finden Sie auch wichtige Hinweise, die eine gute Vorbereitung der Liturgie ermöglichen. Angestrebt soll eine der Liturgie dienenden Musikgestaltung, in dem auch das mitfeiernde Volk Gottes aktiv mitgenommen werden soll. Grundsätzlich sollte die Mitgestaltung der Liturgie ehrenamtlich sein, "zur Ehre Gottes und zur Freude des Gottesvolkes". Bei Vorliegen von kirchenmusikalischer Ausbildung verweisen wir auf die vorherige Absprache und auf die aktuell geltende Besoldungsordnung für Kirchenmusiker hin. In der Pfarre St. Kanzian soll der Kirchenchor reaktiviert werden, der für besondere Feste singen soll. Wir bitten um rege Zusage und Teilnahme.
Tu boste našli tudi pomembne smernice za zagotavljanje kakovostne priprave bogoslužja. Cilj je oblikovati glasbeno podobo, ki služi bogoslužju in dejavno vključuje zbrano Božje ljudstvo. Sodelovanje pri oblikovanju bogoslužja naj bo načeloma prostovoljno – »v Božjo slavo in v veselje Božjemu ljudstvu«. Za tiste z ustrezno strokovno izobrazbo na področju cerkvene glasbe prosimo za predhodni dogovor in opozorimo na veljavno plačno lestvico za cerkvene glasbenike v krški škofiji. V škocjanjski fari bi radi spet poživili cerkveni zbor, ki bi pel za praznike in posebne priložnosti. Prosimo, da se številčno odzovete tem povabilu.
Zur musikalischen Mitgestaltung von Liturgien ist im Musiklexikon folgendes zu lesen:
Laut SC 10 „ist die Liturgie der Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt“. In diesem Sinn sind alle Getauften (vgl. SC 7, 10, 14, 26 u. ö.) zur „vollen, bewussten und tätigen Teilnahme“ (vgl. SC 14, 48 u. ö.) an der Liturgie der Kirche berufen. Der gemeinsame liturgische Gesang aller Mitfeiernden gilt als ein hervorragendes Merkmal dieser Teilnahme (SC 30). […]
Der liturgische Gesang bildet „einen notwendigen und integrierenden Bestandteil der feierlichen Liturgie“. Das Grundkriterium für Musik im Gottesdienst ist ihre Fähigkeit, Teil der Liturgie selbst zu sein, was in erster Linie dann gewährleistet ist, wenn zwischen liturgischem Text und musikalischem Ausdruck eine dichte theologische und ästhetische Korrespondenz gewährleistet ist. Um dies zu erreichen, sind „alle Formen wahrer Kunst“ zugelassen, sofern sie der Ehre Gottes und der Heiligung der Gläubigen zu dienen vermögen (SC 112). Ihre „vornehmste Form“ erreicht die Liturgie in ihrer gesungenen Gestalt mit voller rituell-musikalischer Entfaltung unter Beteiligung aller Gläubigen (SC 113).
Dies bedeutet eine Aufwertung liturgischer Musik gegenüber der traditionellen Sichtweise, nämlich Schmuck und Zierde, also nicht unbedingt notwendige Wesensäußerung des Gottesdienstes, zu sein; es bedeutet zugleich aber auch eine engere Bindung des musikalischen Ausdrucks an die Sinn- und Feiergestalt des Gottesdienstes. Bei aller Betonung des gemeinsamen Singens der Gemeinde bleibt der Sängerchor (Kirchenchöre) bedeutender Träger des liturgischen Gesanges, dem v. a. aufgetragen ist, den Schatz der Kirchenmusik „mit größter Sorge“ weiter zu pflegen, insbesondere an den Bischofskirchen (SC 114)
(Quelle: https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_V/Vatikanisches_Konzil.xml)
LINK: KONSTITUTION ÜBER DIE HEILIGE LITURGIE: SACROSANCTUM CONCILIUM (SC)
Besoldungsordnung für Kirchenmusiker
Mit 19. Feber 2026 gelten folgende Stundensätze für die Besoldung von Kirchenmusikern:
- Tarif A (Hochschule 2. Diplom, Master) - € 34,29
- Tarif B (Hochschule 1. Diplom, Bachelor; Konservatorium) - € 29,28
- Tarif C (Diözesane Orgelprüfung, Kirchenmusik C-Prüfung) - € 24,40
- Tarif D (ohne Prüfungsnachweis) - € 16,30
(Kirchliches Verordnungsblatt für die Diözese Gurk, Nr. 1 / 2026)