Kreuzweg der Hoffnung / Križev pot upanja
In der Fastenzeit beten Christen gerne den Kreuzweges Jesu, um im Gebet an das Leiden Jesu zu denken, vor allem aber geht es darum, das eigene Leiden und das Leid der Welt zu Jesus zu bringen. Da die Fastenzeit eine Bußzeit ist, hilft uns das Meditieren des Kreuzweges auch beim Entdecken unserer eigenen Schattenseiten, mit denen wir anderen Leid verursachen. In der Kreuzwegandacht wird das alles vor Gott gebracht und darum gebeten, das Leid in der Welt zu mindern.
Es gibt so viel Leid in der Welt, wieder neue Kriege. Das entmutigt die Menschen, lässt die Zukunft düster aussehen und macht uns Angst. Viele von uns haben auch ihr eigenes Kreuz zu tragen – Krankheiten, psychische Probleme, Streit und Vieles andere.
Deshalb haben wir am 4. Fastensonntag, dem 15. März, in Gallizien bewusst einen Kreuzweg der Hoffnung gebetet. Unser Glaube ist ein Glaube der Hoffnung, nicht des Leidens und der Selbstkasteiung. Gerade das war an diesem Sonntag auch die frohe Botschaft des Evangeliums: Jesus heilt den Blinden – er bringt uns Licht in die Welt und zeigt uns den richtigen und guten Weg trotz aller Kreuze.
Jesus hat uns nicht vom Kreuz erlöst, sondern am Kreuz. Das gibt uns Hoffnung und Kraft, dass wir unser Leben annehmen und mit Gottes Hilfe gut gestalten können. Die Kreuzwegstationen sollen Lichtblicke der Hoffnung aufzeigen und so wurde um die Hoffnung für Menschen, die leiden, aber auch für uns alle, gebetet.
Na četrto postno nedeljo smo se gališki farani podali na pot, križev pot, da bi razmišljali o Jezusovem trpljenju in s tem pogledali tudi na trpljenje današnjega sveta. Spet imamo nove vojne, ki nas ogrožajo in nam vlivajo strah, zato smo izbrali križev pot upanja in molili za ljudi, ki so v stiskah, da bi v svojem trpljenju zaznali žarke upanja.