Organisation

Diözesanrat

Ein neuer Anfang

Der Diözesanrat hat sich neu konstituiert. Es beginnt die 10. Funktionsperiode dieses Gremiums.

Neuer Vorstand (v.l.n.r.: Rosenzopf-Schurian,Urban-Keuschnig, Strasser, Generalvikar Guggenberger,Hennersperger; nicht am Bild: Bostjančič und Rosenzopf-Jank) (© Foto: scherübel)
Neuer Vorstand (v.l.n.r.: Rosenzopf-Schurian,Urban-Keuschnig, Strasser, Generalvikar Guggenberger,Hennersperger; nicht am Bild: Bostjančič und Rosenzopf-Jank) (© Foto: scherübel)

Der Diözesanrat spiegelt Kirche, spiegelt das Volk Gottes  in Kärnten wider. In ihm treffen sich Laien und Priester, Diakone und Ordensleute, Frauen und Männer aus den Dekanaten, den Regionen, den Bewegungen der Diözese, um gemeinsam zu beraten, wie Kirche vor Ort lebendig werden kann. Aufgrund der Pfarrgemeinderatswahl im März sind neue Delegierte aus den Dekanaten in den Diözesanrat entsandt worden, der von Freitag auf Samstag im Bildungshaus Sodalitas in Tainach/Tinje mit der konstituierenden Sitzung die 10. Funktionaleriode begonnen hat.

Das Gremium „Diözesanrat“ ist ein Ergebnis der Kärntner Diözesansynode, deren Ende sich 2022 zum 50. mal jährt. Dieses bevorstehende Jubiläumsjahr, das zugleich auch den 950. Geburtstag des Bistums Gurk markiert, hat Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz zum Anlass genommen, um die Diözesanrät/innen einzuladen, gemeinsam auf das Jahr 2022 hin die Ergebnisse der Kärntner Diözesan-Synode wieder zu lesen und (weiter) zu behandeln. Weiters bedankte sich der Kärntner Bischof bei den Räten für ihre Bereitschaft und bat sie, das päpstliche Schreiben „Evangelii Gaudium“ als Handlungsleitfaden zu verinnerlichen. Papst Francesco beschreibe, so Bischof Schwarz, in Evangelii Gaudium einen mütterlich-kirchlichen Geist. Wir müssten es lernen, Glaubenserfahrungen anzuregen und Fragen auszuhalten, so der Bischof. Der Theologe Halik meine, dass Gott lieber in der Gestalt einer Frage als in der einer beruhigenden Antwort komme. Wir hätten sehr viel Teilidentifikation in der Kirche, so Bischof Schwarz, demnach müssten wir auch die „gestufte Mitgliedschaft“ der Frauen und Männer zur Kirche in unserem Land begleiten. Es gäbe keine Rezepte für die Weitergabe des Glaubens, für die Evangelisierung oder die Mission- es gäbe nur die jeweils eigene Person als Träger von Kirche.“Ich bitte sie“, so Bischof Schwarz, „zu helfen, das umzusetzen, was der Papst in Evangelii Gaudium beschreibe“.

Nach dem Grundsatzimpuls von Bischof Schwarz am Freitag wurden am Samstag die Themenschwerpunkte der kommenden Sitzungen im Blick auf die Diözesansynode von den Diözesanräten benannt und ein neuer Vorstand des Diözesanrates gewählt. Diesem gehören neben Ex off-Mitgliedern (Generalvikar, Präsidentinnen der katholischen Aktion und katoliška akcija, Geschäftsführer slowenische Abteilung und Direktorin des Bischöflichen Seelsorgeamtes, Sekretär des Diözesanrates) ,zwei aus dem Gremium gewählte Mitglieder an- es sind dies die Generalsekretärin der katholischen Aktion Mag. Angela Rosenzopf-Schurian sowie der Vertreter des Dekanates St. Andrä, Friedolin Urban-Keuschnig.