Glauben - Helfen - Bewahren

Wie und wozu setzt die Kirche ihren Kirchenbeitrag in Kärnten ein?

Ihr Kirchenbeitrag hilft mit .... (© Foto: R. Katz-Logar / Skizzen zu den Hemma-Glasfenstern von Karl Vouk in der Stadtpfarrkirche Bleiburg/Pliberk)
Ihr Kirchenbeitrag hilft mit .... (© Foto: R. Katz-Logar / Skizzen zu den Hemma-Glasfenstern von Karl Vouk in der Stadtpfarrkirche Bleiburg/Pliberk)

Glauben

Die Arbeit der Kirche geschieht von Mensch zu Mensch.

Daher investiert die Kirche mehr als 60% des jährlichen Budgets in die ca. 700 hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rund 19,7 Mio. Euro jährlich betragen die Personalkosten der Kirche in Kärnten. Die Seelsorge in den 337 Kärntner Pfarren ist ein Netz, das von Priestern, Diakonen, Ordensleuten und von den hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen wird.

Helfen

Kirche entfaltet sich dort, wo Menschen Beistand benötigen.

In den Pfarren, Kindergärten, Schulen, Altenheimen, Krankenhäusern, in der Familienberatung und in der Betreuung von Menschen in Belastungs- und Grenzsituationen, an Wendepunkten ihres Lebens, in der Freude und im Leid. Mit Kirchenbeitragsmitteln werden auch Jugendzentren und Jugendtreffs finanziert. Allein an den Orientierungstagen nehmen jährlich mehr als 3.000 Jugendliche teil.

Bewahren

Kärnten ist besonders reich an sakralen Bauten.

Sie prägen unsere Landschaft und künden vom Glauben der Bevölkerung. Mehr als 1.000 Kirchen und 560 kirchlichen Profangebäude gilt es zu erhalten, nicht nur für das Auge, sondern vor allem zur Sicherstellung der spirituellen und seelsorglichen "Nahversorgung". 6,5 Mio. Euro sind jährlich dafür notwendig. 5,5 Mio. Euro stammen aus kirchlichen Mitteln.

 (© Foto: Kirchenbeitragsreferat / Bachinger)
(© Foto: Kirchenbeitragsreferat / Bachinger)

Autor: Mag. Peter Mödritscher,
Referent für das Kirchenbeitragswesen der Diözese Gurk

Kontakt zum Autor: peter.moedritscher@kath-kirche-kaernten.at