Mit gutem Beispiel voran: Arbeitswege auf zwei Rädern
„Kirchlicher Umweltpreis“ für das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt
Im Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt prägt nachhaltige Mobilität den Arbeitsalltag – von der Organisation bis zur Seelsorge auf zwei Rädern. Genau dieses gelebte Verständnis von umweltfreundlicher Mobilität überzeugte die Jury: Aus einer Vielzahl österreichweiter Einreichungen wurde das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt mit dem „Kirchlichen Umweltpreis 2025“ ausgezeichnet.
Nachhaltige Mobilität ist im Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt kein Schlagwort, sondern Teil des täglichen Miteinanders. Dass dieses Verständnis im Haus von vielen getragen wird, zeigt sich auch in der Seelsorge: Der Krankenhauspfarrer steht sinnbildlich für ein modernes, verantwortungsbewusstes Handeln im Dienst der Menschen und geht mit gutem Beispiel voran und setzt auf Seelsorge auf zwei Rädern.
Für die zahlreichen Mobilitäts-Maßnahmen wurde das Elisabethinen-Krankenhaus nun mit dem „Kirchlichen Umweltpreis 2025“ ausgezeichnet. Das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt erhielt diese Tage die Auszeichnung für seine umfassenden Maßnahmen im Bereich nachhaltiger Mobilität. Prämiert wurde ein ganzheitliches Mobilitätskonzept, mit dem das Ordensspital Umwelt- und Klimaschutz, betriebliche Gesundheitsförderung und eine zeitgemäße Arbeitsorganisation wirkungsvoll miteinander verbindet. Die feierliche Preisverleihung fand in St. Pölten statt.
Der Kirchliche Umweltpreis wird österreichweit vergeben und würdigt kirchliche Einrichtungen, die ökologische Verantwortung glaubwürdig und nachhaltig leben. In einem Jahr mit besonders vielen Einreichungen stellt die Auszeichnung des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt eine besondere Anerkennung dar. Bereits 2023 war das EKH mit einem Anerkennungspreis geehrt worden, 2025 überzeugte es die Jury nun mit seinem konsequenten Fokus auf zukunftsorientierte Mobilität.
Mobilität im Alltag – selbstverständlich und wirksam
Im Mittelpunkt des ausgezeichneten Projekts steht die Förderung klimafreundlicher Mobilität dort, wo sie tatsächlich Wirkung entfaltet: im täglichen Arbeitsalltag. Viele Mitarbeitende kommen inzwischen bewusst mit dem Fahrrad oder E-Bike zur Arbeit. Sichere Abstellmöglichkeiten, kurze Wege und verlässliche Infrastruktur machen den Umstieg einfach und attraktiv.
Ein zentraler Baustein ist der kontinuierliche Ausbau der Fahrradinfrastruktur. Moderne, sichere Fahrradabstellplätze sowie ein geschlossener Abstellbereich für Fahrräder und E-Bikes mit aktuell 40 Stellplätzen bieten hohen Schutz vor Diebstahl und Vandalismus. Noch im Spätherbst wurde dieser Bereich um weitere 30 Plätze erweitert – ein klares Signal, dass nachhaltige Mobilität langfristig mitgedacht wird.
Auch im medizinischen Alltag ist das Fahrrad längst angekommen. Mit einer eigenen E-Bike-Flotte legt das Elisabethinen-Krankenhaus Wege im Stadtgebiet bewusst klimafreundlich zurück. Besonders sichtbar wird das in der Ambulanten Geriatrischen Remobilisation: Ärzt:innen sowie Therapeut:innen sind täglich in Klagenfurt mit dem Fahrrad unterwegs, um Patient:innen direkt in ihrem gewohnten Umfeld zu betreuen. Das spart nicht nur Emissionen, sondern ermöglicht flexible, nahe und persönliche Versorgung.
Nachhaltigkeit, die man erlebt
„Nachhaltige Mobilität ist Teil unserer Verantwortung. Der Kirchliche Umweltpreis bestätigt unseren Weg und bestärkt uns, ihn konsequent weiterzugehen“, sagt Mag. Dr. Elke Haber, MBA, Kaufmännische Direktorin des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt und CSR-Managerin, die die Auszeichnung persönlich in St. Pölten entgegennahm.
Zusammenarbeit mit der Radlobby und CFE-Zertifizierung
Ein weiterer wichtiger Meilenstein im Mobilitätsengagement des EKH ist die enge Zusammenarbeit mit der Radlobby Österreich. Im Vorjahr wurde das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt als erster Betrieb in Kärnten mit der Cycle-Friendly-Employer-(CFE)-Zertifizierung in Silber ausgezeichnet. Damit zählt das EKH offiziell zu den fahrradfreundlichsten Arbeitgebern Österreichs.
Begegnung im Zeichen der Nachhaltigkeit
Besonders erfreulich war für das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt auch die Begegnung mit den Vertreter:innen der Barmherzigen Brüder Kainbach und Graz, die bei der diesjährigen Verleihung des „Kirchlichen Umweltpreises“ mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet wurden.
Umweltpreisverleihung
Der Kirchliche Umweltpreis wird seit 2011 vergeben. Ziel ist es, vorbildliche Projekte sichtbar zu machen und insbesondere innerhalb der kirchlichen Öffentlichkeit als Inspiration und Motivation für nachhaltiges Handeln zu dienen.Weitere Informationen zum Kirchlichen Umweltpreis finden sich unter: www.schoepfung.at/umweltpreis