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Bildstocksegnung in Peratschitzen • Blagoslov križa v Peračiji

Einladung der Florianisänger • Vabilo Florijanovih pevcev

Sonntag 11:30 - 12:30
Veranstalter: Florianisänger von Peratschitzen

Die Florianisänger von Peratschitzen haben die Renovierung des sogenannten Vouk Kreuzes initiert. Obmann Matthias Pinter hat den Kontakt mit dem zukünftigen Pfarrer der Pfarre St. Kanzian (ab 01.09.2026), Herrn MMag. Michael Golavčnik hergestellt, der diesen wunderschönen Bildstock am Sonntag, den 13.09.2026 um 11:30 Uhr segnen wird. Dazu sind alle herzlich eingeladen. 

Zum Bildstock in Peratschitzen
In Peratschitzen (Gemeinde Sankt Kanzian am Klopeiner See, Kärnten) steht ein historischer, unter Denkmalschutz stehender barocker Bildstock (auch als Ortskapelle oder „Vouk Kreuz“ bekannt), der bereits im Jahr 1727 errichtet wurde.

  • Bauart: Ein nach Westen geöffneter Breitpfeiler mit einem schindelgedeckten Kuppeldach, einer Laterne und einem Kugelknauf.
  • Besonderheiten: Der Bildstock ist innen und außen bemalt und enthält im Nischengrund ein großes Kruzifix. Früher beherbergte er zwei lebensgroße Statuen (Hl. Johannes und Maria Magdalena) aus einer 1864 überfluteten Kirche in St. Lorenzen.
  • Restaurierungen: Das Kleindenkmal wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach – wie 1940, 1992, 1994 und 1998 – liebevoll restauriert und vor dem Verfall bewahrt.

Legende, Geschichte, Sage
Das Vouk Kreuz wurde 1727 erbaut. Laut Überlieferung fiel in diesem Jahr die ganze Ortschaft bis auf einen Besitz im unteren Teil des Dorfes den Flammen zum Opfer. Aus diesem unmittelbaren Anlass wurde dann von der Bevölkerung im Ort auf dem Hügel, wo zuvor auch schon ein Bildstock bestanden hatte, ein neuer errichtet.
Der Landwirt vulgo Paul, der damals von der Katastrophe verschont geblieben war, versprach zum Dank dafür, jedes Jahr eine Messe zu bezahlen. An jedem Florianitag (4. Mai) ging in den Jahren danach von diesem Kreuz eine Prozession zur nahen Pfarrkirche St. Marxen, wo die versprochene Messe gelesen wurde. Dieser Brauch war noch im 20. Jahrhundert aufrecht.

Der Brauch des Florianisingens
Das Florianisingen in Peratschitzen (Gemeinde St. Kanzian am Klopeiner See in Kärnten) ist ein traditioneller Brauch rund um den Gedenktag des Heiligen Florian am 4. Mai, der noch in einigen Ortschaften des Jauntales gepflegt wird.

  • Der Ablauf: Am Vorabend des Florianitages (3. Mai) ziehen Sänger von Haus zu Haus.
  • Das Lied: Sie singen das traditionelle Florianilied, um Haus und Hof den Segen zu bringen und vor Feuer sowie Unglück zu schützen.
  • Die Gaben: Früher erhielten die Sänger Eier und Schmalz (aus denen traditionelle Florianischnitten gebacken wurden), heute gibt es oft kleine Spenden oder eine kleine Stärkung.
  • Der Zweck: Neben der Pflege des alten Unterkärntner Brauchtums wird oft auch für den guten Zweck gesammelt oder der Erhalt lokaler Kulturstätten unterstützt.

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