Karsamstag
und Osternachtliturgie
Der Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe Jesu, Anbetung beim Hl. Grab, Segnung der Osterspeisen.
- 7.00 Uhr: Wasser-, Feuer und Schwammweihe
ANBETUNGSSTUNDEN BEIM HEILIGEN GRAB
von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr:
- 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr: Pontnig, Krakaberg
- 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr: Gemmersdorf, Obereberndorf, Mitterpichling
- 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr: Maria Rojach, Untereberndorf
- 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr: Farrach, Herzogberg
- 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr: Lindhof, Eisdorf
- 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr: Dachberg, Mühldorf
- 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr: Hainsdorf, Ragglach
- 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr: Paierdorf, Oberpichling, Aich, Unterpichling
Bitte nehmen Sie sich trotz der vielen Vorbereitungen – Osterputz, Eierfärben, Backen des Osterreindlings, Kochen des Osterschinkens und der Ostereier etc… auch Zeit für die Anbetung beim Heiligen Grab, das vor einigen Jahren von Herbert Jöbstl und Manfred Probst renoviert wurde.
Aber bitte alles mit Ruhe und mit dem Blick auf Jesus, Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe und am Abend, 20.00 Uhr, in der Nacht, das Fest der Auferstehung.
Im Laufe der vielen Jahre, der Dienstzeit von Pfr. Mosser in Maria Rojach, kamen immer mehr Frauen und Männer und Jugendliche zum Höhepunkt des Kirchenjahres, zur Feier der Osternacht. Kann ich auch in diesem Jahr mit Vielen oder einer größeren Anzahl von Christen rechnen?
SEGNUNG DER OSTERSPEISEN:
- 12.30 Uhr: Bildstock – Paierdorf
- 13.00 Uhr: Filialkirche Gemmersdorf
- 13.25 Uhr: vlg. Kreuzer, Pontnig
- 13.50 Uhr: Pontnig – Kapelle
- 14.15 Uhr: Ragglach
- 14.30 Uhr: Untereberndorf
- 15.00 Uhr: Pfarrkirche
- 15.30 Uhr: Mühldorf
Die Osternachtliturgie gehört liturgisch bereits zum Ostersonntag. Im Grunde handelt es sich um eine Nachtwache hin zum Ostermorgen was im lateinischen Namen Vigilia paschalis, die Osterwache, seinen Ausdruck findet. Sie ist hierbei die Mutter aller Vigilien.
In ihr begegnet uns eine außerordentlich feierliche Liturgie, bestehend aus den vier Teilen Lichtfeier, Wortgottesdienst, Tauffeier und Eucharistiefeier. Die Osternacht war in früheren Zeiten die große Taufnacht der Kirche in welcher die Katechumenen, also die Taufbewerber, nach deren Vorbereitung auf ihre Taufe im Verlauf der Fastenzeit, getauft wurden, und zwar im Anschluss an die inhaltsreichen Lesungen des Wortgottesdienstes (Prophetien). Damit wurden sie in die Gemeinde der Gläubigen aufgenommen. Auch heute kann dies noch geschehen, ist aber nur mehr selten üblich, da die meisten Taufen als Kindertaufen im privaten Rahmen außerhalb der Osternacht erfolgen.
20.00 Uhr: Osternachtliturgie, anschließend
Auferstehungsprozession.
Mitgestaltung: Blasmusik und Volksgesang.