Dreiländerwallfahrt ...

Im Sinne einer Grenzüberschreitung von Sprache, Nation und Kultur wird die Liturgie in Deutsch, Slowenisch, Italienisch, Friulanisch und Lateinisch gefeiert.

Dreiländerwallfahrt Maria Luschari 2012
Dreiländerwallfahrt - Maria Luschari/Lussari 2012 - © KH Kronawetter / Internetredaktion

Bereits seit 1982 führt die Dreiländerwallfahrt mehrere tausend Gläubige der Diözesen Gurk-Klagenfurt, Udine und Laibach mit ihren Bischöfen an je einem Wallfahrtsort der drei Länder zusammen. Damals nahmen die Diözesanbischöfe von Laibach und Udine die Weihe von Dr. Egon Kapellari zum Diözesanbischof von Gurk zum Anlass, dem Wunsch des Heiligen Vaters nach länderübergreifenden Wallfahrten zu entsprechen und ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen. Im Sinne einer Grenzüberschreitung von Sprache, Nation und Kultur wird die Liturgie deshalb auch in Deutsch, Slowenisch, Italienisch, Friulanisch und Lateinisch gefeiert. Bedeutende Wallfahrtsorte wie Maria Lussari, Brezje oder Gurk waren bisher, oft mehrmals, Ziele der Dreiländerwallfahrt.

Im Sinne einer Grenzüberschreitung von Sprache, Nation und Kultur wird die Liturgie deshalb auch in Deutsch, Slowenisch, Italienisch, Friulanisch und Lateinisch gefeiert.

Für den Bischof der Diözese Gurk in Klagenfurt, Dr. Alois Schwarz, ist diese Wallfahrt „ein Zeichen der Hoffnung, dass die Christusverbundenheit der Menschen im Schnittpunkt von romanischer, germanischer und slawischer Kultur ein neues Leuchten der Kirche sichtbar macht“. Die Dreiländerwallfahrt leiste einen wichtigen Beitrag zum Dialog der Völker und trage dazu bei, in dieser Region eine neue Lebendigkeit des Glaubens zu entfalten. Die großen Wallfahrtsstätten seien die eigentlichen Hauptstädte Europas. „Sie sind die Stätten der Hoffnung und des Lebens“, so Bischof Schwarz.


Rückblick auf die bisherigen Dreiländerwallfahrten:

1982 - Maria Lussari
1983 - Brezje
1984 - Maria Saal
1985 - Tricesimo
1986 - Brezje
1987 - (entfallen)
1988 - Gurk (Papstbesuch)
1989 - Brezje
1990 - Maria Lussari
1991 - St. Paul i. Lav.
1992 - Rakovnik
1993 - Camporosso
1994 - Hemmaberg
1995 - Stična
1996 - Camporosso
1997 - Viktring
1998 - Bovec - Isonzotal
1999 - Tricesimo
2000 - Gurk
2001 - Brezje
2002 - Maria Lussari
2003 - St. Georgen am Längsee
2004 - (entfallen - Mitteleurop. Katholikentag - Maria Zell)
2005 - Sveta Gora / Görz
2006 - Maria Lussari
2007 - Millstatt
2008 - Brezje
2009 - Udine
2010 - Maria Wörth
2011 - Zaplaz 
2012 - Maria Lussari
2015 - Maria Lussari