Pfarre

Kath. Seelsorge im Klinikum - LKH Klagenfurt

Krankenhausseelsorge am Klinikum Klagenfurt: Verabschiedung von P. Anton Wanner als Rektor und offizielle Einführung von Helmut Writzl als neuer Leiter

Bischof Marketz mit P. Anton Wanner und dem neuen Leiter der Seelsorge im Klinikum Klagenfurt, Helmut Writzl; Foto: Sonntag/Haab
Bischof Marketz mit P. Anton Wanner und dem neuen Leiter der Seelsorge im Klinikum Klagenfurt, Helmut Writzl; Foto: Sonntag/Haab

Klagenfurt, 15. 9. 22 (pgk). Im Rahmen einer Feier in der neuen Kapelle am Klinikum Klagenfurt wurde gestern Kapuzinerpater und Priester OStR Prof. Kons. Rat Mag. Anton Wanner OFMCap, Krankenhaus- und Gefangenenhausseelsorger, Pfarrprovisor in Hüttenberg, Gunzenberg, Lölling, Maria Waitschach, St. Johann am Pressen und St. Martin am Silberberg, nach 42 Jahren als Rektor der Katholischen Seelsorge im Klinikum Klagenfurt verabschiedet und dessen Nachfolger Mag. Helmut Writzl feierlich als Leiter der Seelsorge im Klinikum offiziell eingeführt.
Diözesanbischof Dr. Josef Marketz würdigte in der Wortgottesfeier u. a. im Beisein von Seelsorgeamtsdirektorin Elisabeth Schneider-Brandauer, Vertreterinnen und Vertretern der Klinikum-Leitung und des Personals, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhausseelsorge der Diözese Gurk unter der Leitung von Eva-Maria Kölbl-Perner dessen unermüdlichen Einsatz über mehr als 40 Jahre hinweg und überreichte ihm als Zeichen der Würdigung und des Dankes das Hemmakreuz. P. Anton habe gemeinsam mit dem Team der Krankenhausseelsorge, so wie es nun auch sein Nachfolger tun werde, „vielen Menschen, Hoffnung, Trost und Liebe geschenkt und ihnen Halt und Orientierung gegeben“. Im Krankenhaus gehe es vor allem auch um Freude, um Ermutigung, um Miteinander und Einander-Beistehen, sagte Bischof Marketz und dankte in diesem Zusammenhang auch dem Direktorium des Klinikums sowie allen am Klinikum tätigen Frauen und Männern für ihren verantwortungsvollen Dienst am Menschen. Besonderer Dank gelte ihnen auch dafür, „dass sie dem Kreuz im Krankenhaus einen Platz geben und den Menschen dadurch die Möglichkeit bieten, auf Christus hinzuschauen, aufzuschauen und Neues zu erhoffen“.
P. Anton, der als Rektor der alten Kapelle weiterhin am Klinikum seelsorglich tätig sein wird, blickte in einer kurzen Ansprache auf „sehr viele schöne, aber auch viele traurige Bilder, die er in seinem Herzen trägt, zurück“. In besonderer Erinnerung würden ihm auch die zahlreichen Gespräche, vor allem auch „Nachtgespräche“, mit dem Personal bleiben, sagte P. Anton und dankte dem Direktorium, allen am Klinikum beschäftigten Frauen und Männern und vor allem auch seinem Team in der Krankenhausseelsorge.
Helmut Writzl, der seit 1. September die Leitung der Krankenhausseelsorge am Klinikum inne hat, sagte, dass ihn die neue Aufgabe „mit großer Demut und gleichzeitig großer Freude erfüllt“. Es sei Auftrag der Krankenhausseelsorge, „Anwalt der Menschen zu sein, Hoffnung über rein medizinische Aspekte hinaus zu sehen und Gott als einen zu verkünden, der den Menschen auch in Krankheit, Leid und Tod nicht verlässt“, so Writzl, der in besonderer Weise auch darauf hinwies, dass sich Krankenhausseelsorge an Patientinnen und Patienten, deren Angehörige und auch an das Personal richte.