Pfarre

Haimburg

LEBEN INS LEBEN BRINGEN

Aschermittwochliturgie für die beiden Pfarren Haimburg und St. Ruprecht bei Völkermarkt in der KIRCHE HAIMBURG

Die trockenen, abgestorbenen Palmzweige stehen für alles, was auch uns am guten Wachsen hindert, was uns oft nicht weiter kommen lässt. Die Fastenzeit soll uns zum Nachdenken helfen. (© Foto: Christi Potocnik)
Die trockenen, abgestorbenen Palmzweige stehen für alles, was auch uns am guten Wachsen hindert, was uns oft nicht weiter kommen lässt. Die Fastenzeit soll uns zum Nachdenken helfen. (© Foto: Christi Potocnik)

Heute ist Aschermittwoch und mit diesem Tag beginnt eine besondere Zeit, in der wir uns bemühen wollen, unserem Leben eine neue Ausrichtung zu geben. Die fröhliche und ausgelassene Zeit des Faschings ist vorbei, die zweifelsohne auch wichtig ist und zum Leben gehört. Alle Faschingsdekorationen sind weggeräumt, der Fasching wurde „verbrannt“, wie es im Volksmund so heißt und guter Brauch ist. Übriggeblieben ist Asche, die uns sagen möchte: Alles Leben wird einmal vergehen und muss sterben. Wir beginnen heute die Vorbereitungszeit auf Ostern; die Fastenzeit oder mit einer neueren Bezeichnung „vorösterliche Bußzeit“ will uns auf das größte Fest der Christen gut vorbereiten.

So weit die Einleitung zur Aschermittwochliturgie, die heuer in der Pfarrkirche Haimburg für unsere beiden Pfarren Haimburg und St. Ruprecht bei Völkermarkt gemeinsam gefeiert wurde. Sehr viele Leute waren gekommen, Ek-Kinder, Firmlinge ... um das Aschenkreuz zu empfangen.

In seiner Predigt zeichnete Pfr. Josef Damej mit den Symbolen der Erde und den trockenen Palmzweigen den Weg hin zur Asche ...

Mit dem Segensgebet wurde die Asche gesegnet:

Guter Gott, du willst uns allen ganz nahe sein und mit uns durch die Fastenzeit gehen.
Das Kreuz aus Asche ist das Zeichen dafür, dass auch aus uns immer wieder etwas Neues wachsen kann.
Segne + diese Asche, die uns daran erinnert, wie deine Liebe uns wandeln und verwandeln kann,
uns immer wieder neu machen kann. Segne diese Asche und alle, die sie als Zeichen auf ihrer Stirn tragen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

Die Gläubigen wurden zum Empfang des Aschenkreuzes eingeladen, sehr gerne nahmen sie diese Einladung an. Pfr. Damej bedankte sich für die Mitfeier der Hl. Messe und wünschte uns allen viel Freude und Mut auf dem Weg nach Ostern.

Christi Potocnik