Pfarre

Arriach

Fronleichnam mit Pfarrfest

Alle Bilder : Doris Lindner-Gasser und Renate Stromberger

Am Sonntag nach Fronleichnam findet in Arriach immer das Fronleichnamsfest mit Prozession statt.

Das Wort Fronleichnam (Hochfest des Leibes und Blutes Christi) stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet: "Vron" = Herr (bezogen auf Jesus Christus) und "Lichnam" = lebendiger Leib. Fronleichnam ist ein wichtiges katholisches Fest, bei dem die Gläubigen feiern, daß Jesus Christus mitten unter ihnen ist. Das geweihte Brot ist in einem kostbaren, sonnenförmigen Gefäß, der sogenannten "Monstranz", die bei der Prozession durch die Straßen getragen und bei den vier Altären - für jede Himmelsrichtung einer - für Natur, Ernte und die Menschen im Dorf gebetet wird.

So auch am Sonntag, den 7. Juni 2026. Nach der Festmesse, geleitet von Pfarrprovisor Rajesh Bhupathi nahm man Aufstellung zur Prozession. Angeführt vom Kreuzträger Hans-Peter Stinnig, gefolgt von der Trachtenkapelle Arriach (Leitung Gerald Zaminer), den Abordnungen der Feuerwehren Arriach und Laastadt (Kommandant Christian Unterkofler), dem Kameradschaftsbund (Siegwald Platzner), einigen Mitgliedern der Landjugend Arriach (Jakob Brandstätter), dem Fahnenträger Helmuth Tauchhammer und den Blumenkindern Diana, Emilian und Alexander.

Mit verkürzter Prozession, nur mit zwei Altären, zog man zum ersten Altar, liebevoll gestaltet von Burgi und Ines Meinhardt und danach zum Dorfplatz, wo vor der Gemeinde der zweite Altar stand, der von Renate Stromberger geschmückt wurde. Anschließend zog der Festzug zum Schlußsegen in die Pfarrkirche, die die TK Arriach noch mit "Großer Gott" musikalisch beendete. Beim anschließenden Pfarrfest konnte man noch bei Grillfleisch und kühlen Getränken den Nachmittag ausklingen lassen.

Danke an alle fleißigen Helfer, insbesondere Jakob und Rosina Brandstätter, die die Leuchter bei der Prozession getragen haben, an Aloisia Seebacher, die trotz ihres hohen Alters, immer noch gerne die Kränze für die Monstranz und den Himmel bindet, bei Renate Stromberger, die die Banksträußchen gebunden und den Ablauf des gesamten Festes organisiert hatte; Otto Ebner und Manfred Vidmar, die den Himmel getragen haben; Michael Stromberger, unserem Akolyhten; Hilde Reiner, unserer Küchenperle; Doris Lindner-Gasser, Josef Oberwandling, Daisy Tabojer und Alfred Grießer, der mit seinen Grillkünsten wieder dafür sorgte, daß niemand hungrig blieb und an alle, die dazu beigetragen haben, daß es wieder ein schönes Fest wurde.