Allerheiligen und Gefallenengedenkfeier
Traditionsgemäß fand in der Pfarre St. Peter im Rahmen der Allerheiligenfeier auch die Gedenkfeier für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges statt. Bereits vor Beginn der Feierlichkeiten hat man für das Schwarze Kreuz zur Erhaltung und Pflege der Soldatenfriedhöfe gesammelt. Unterstützt wurden die Sammler diesmal dabei von der Rekrutin Frau Knolly vom Pionierbataillon 1 in Villach.
Pfarrer Nirmal konnte in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche den Sinn des Allerheiligenfestes näher erläutern. Dabei betonte er, dass an diesem Tag nicht nur der Verstorbenen gedacht werden sollte, sondern auch jene Menschen nicht vergessen werden dürfen, die einsam oder krank sind und auf Unterstützung und Zuwendung angewiesen sind.
Nach der Gräbersegnung wurde beim Kriegerehrenmal der Gefallenen beider Weltkriege mit einer Kranzniederlegung gedacht. Bürgermeister Manfred Führer plädierte in seiner sehr besinnlichen Ansprache für den Kampf um Frieden und nicht für einen Kampf mit Waffen. Gerade in der heutigen Zeit, in der uns die täglichen Nachrichten immer wieder vor Augen führen, wie aktuell das Thema Krieg ist, kommt solchen Gedenkfeiern eine besondere Bedeutung zu. Sie sollen uns mahnen und daran erinnern, welches unermessliche Leid die beiden Weltkriege über die Menschen gebracht haben. Nur durch gegenseitiges Verständnis, ein Aufeinander Zugehen und ein Miteinander statt Gegeneinander kann Frieden gelingen und auch erhalten werden. Wir dürfen es als großes Geschenk betrachten, in einem freien und friedlichen Land leben zu können. Es liegt auch an uns, dafür Sorge zu tragen, dass dieser Frieden erhalten bleibt – nicht nur für uns, sondern auch für die kommenden Generationen.
Mit dem Kärntner Heimatlied, gespielt vom Quartett des Musikvereines Reichenfels, dass bereits die Heilige Messe musikalisch umrahmt hatte, fand die würdige Gedenkfeier ihren Abschluss.
(Franz Karner)