Pfarre

Molzbichl

Gemeinsam Hoffnung schenken

Sonntag der Weltkirche in Molzbichl

Am Sonntag, dem 18. Oktober, wurde in der Pfarre Molzbichl der Sonntag der Weltkirche gefeiert. Gemeinsam mit der Pfarrgemeinde zelebrierte Vikar Benoit den Sonntagsgottesdienst:

Am Ende des Gottesdienstes berichtete Vikar Benoit von seinen persönlichen Erfahrungen mit der Unterstützung durch Missio Österreich. Auch er habe während seines Studiums von dieser Initiative profitiert. Die Spenden hätten dazu beigetragen, dass er seine Ausbildung absolvieren konnte und heute als Priester tätig ist. Sein persönlicher Bericht machte deutlich, wie wichtig die Unterstützung von Menschen in ärmeren Regionen der Welt für Bildung, Berufung und kirchliches Leben ist.

Der Sonntag der Weltkirche erinnert jährlich an die Verantwortung der weltweiten Glaubensgemeinschaft füreinander. Die Päpstlichen Missionswerke, bekannt als Missio Österreich, unterstützen mit den gesammelten Spenden kirchliche Projekte, die Ausbildung von Priestern und die pastorale Arbeit in den Missionsgebieten. Damit werden Menschen begleitet, Bildung ermöglicht und christliche Gemeinden gestärkt.

Auch die Ministrantinnen und Ministranten der Pfarre Molzbichl beteiligten sich an der Aktion. Nach der Heiligen Messe verkauften sie die Schokopralinen der Missio-Jugendaktion. Mit dem Kauf der Pralinen konnten die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher einen konkreten Beitrag zur Unterstützung junger Menschen und kirchlicher Projekte leisten.

Der Gottesdienst und die anschließende Aktion zeigten, dass Weltkirche nicht nur ein Begriff ist, sondern durch persönliche Begegnungen, gemeinsames Gebet und tätige Solidarität lebendig wird.

Kirche hat viele Gesichter. Sie begegnet uns in Menschen, die zuhören, helfen und Hoffnung schenken. Manchmal beginnt Großes mit einer kleinen Gabe, einem offenen Herzen oder einer ausgestreckten Hand.

Was für uns selbstverständlich erscheint, kann für andere eine entscheidende Chance sein: eine Ausbildung, ein Schulbesuch oder die Möglichkeit, den eigenen Glauben zu leben und weiterzugeben.

Weltkirche bedeutet, über die eigenen Grenzen hinauszusehen und füreinander da zu sein. Denn wo Menschen teilen, wächst Hoffnung – und wo Hoffnung wächst, wird Gottes Liebe sichtbar.