Pfarre

Molzbichl

Gebet und Besinnung in der Fastenzeit

Kreuzweg zum Einsiedlerkreuz

Seit dem Jahr 2003 führt ein eigens errichteter Kreuzweg zum Einsiedlerkreuz uund lädt Menschen zur gemeinsamen Besinnung und zum Gebet ein. Seither wird dieser Kreuzweg regelmäßig gebetet: jeden ersten Freitag im Monat sowie in der Fastenzeit an jedem Freitag um 14 Uhr.

Gerade in der Fastenzeit hat der Kreuzweg eine besondere Bedeutung. Diese Zeit der Vorbereitung auf Ostern ist geprägt von Besinnung, Umkehr und dem bewussten Nachdenken über das Leiden und Sterben Jesu Christi. Beim Beten des Kreuzweges gehen die Gläubigen den Leidensweg Jesu in vierzehn Stationen nach – von der Verurteilung bis zur Grablegung. Jede Station lädt dazu ein, innezuhalten, zu beten und über das eigene Leben sowie über Leid, Hoffnung und Erlösung nachzudenken.

Der Kreuzweg zum Einsiedlerkreuz in Molzbichl verbindet diese geistliche Tradition mit der Natur und der Gemeinschaft. Schritt für Schritt wird der Weg gemeinsam gegangen, begleitet von Gebeten und kurzen Betrachtungen. Dadurch entsteht eine Atmosphäre der Ruhe und der inneren Einkehr.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist dieser Kreuzweg ein fester Bestandteil in der Pfarre. Gläubige nutzen besonders die Freitage der Fastenzeit, um sich bewusst Zeit für das Gebet zu nehmen und sich auf das Osterfest vorzubereiten.

So ist der Kreuzweg zum Einsiedlerkreuz in Molzbichl weit mehr als ein traditioneller Brauch. Er ist ein Weg der Besinnung, der die Gläubigen durch die Fastenzeit begleitet und sie Schritt für Schritt auf das große Fest der Auferstehung vorbereitet.