Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen;
1. Adventsonntag in Molzbichl
Am 1. Adventsonntag versammelte sich die Pfarrgemeinde von Molzbichl, um gemeinsam in die Zeit des Wartens und der Erwartung einzutreten.
Kinder der 3. Klasse der Volksschule unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Viktoria Grumer gestalteten die Feier musikalisch und schenkten der Gemeinde mit ihren Liedern eine besondere adventliche Freude.
Die Heilige Messe wurde von Aushilfsseelsorger Dr. Alexander Miklau zelebriert. Im Mittelpunkt stand an diesem Sonntag auch die Segnung der Adventkränze – jener Kränze, die in den kommenden Wochen mit jedem entzündeten Licht die Hoffnung und die Nähe Gottes spürbar machen sollen.
Der Advent ist eine Zeit der Vorfreude – ein Weg, der uns Schritt für Schritt näher an das Weihnachtsfest heranführt. Doch diese Wochen sind mehr als nur das Erwartungslicht glitzernder Kerzen. Advent ist auch eine stille, innere Fastenzeit: ein Innehalten, ein Sich-Besinnen, ein Neu-Ordnen des eigenen Herzens. Wir sind eingeladen, Ballast abzulegen, auf das Wesentliche zu hören und Gott Raum zu geben.
So wie die erste Kerze am Adventkranz die Dunkelheit nur leicht erhellt, aber dennoch Hoffnung schenkt, so darf auch in uns ein kleines Licht aufleuchten: die Gewissheit, dass Gott kommt – leise, behutsam, menschlich. Advent bedeutet: sich öffnen für das, was werden will, und zugleich danken für das, was schon geschenkt ist. Möge diese Zeit uns mit stiller Freude, wachsamem Herzen und liebevollem Miteinander erfüllen.
Im Anschluss an die Messe waren alle Mitfeiernden herzlich zur Agape eingeladen. Bei Gesprächen, warmen Getränken und kleinen Köstlichkeiten klang die Feier in gemeinschaftlicher Atmosphäre aus. Ein herzlicher Dank gilt allen, die durch ihre Vorbereitung und Mitarbeit diesen schönen Beginn der Adventzeit ermöglicht haben.