Pfarre

St. Martin am Krappfeld

Mariä Himmelfahrt in St. Martin/Kr. – Gelebter Glaube kennt kein Alter

Am 15. August feierte die Pfarrgemeinde St. Martin am Krappfeld das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel mit der traditionellen Kräutersegnung und der anschließenden Segnung der Fahrzeuge.

Zu einem besonderen und berührenden Zeichen wurde die Mitfeier von Altpfarrer Walter Reschenauer. Mit seinen beinahe 97 Jahren ließ er es sich nicht nehmen, in seiner ehemaligen Pfarre noch einmal am Altar zu stehen und gemeinsam mit Diakon Wolfgang Kahle, unterstützt von Pastoralassistentin Sabine Kahle und Ministrant Andreas, die Heilige Messe zu feiern.

Wo es seine Kräfte zulassen, nimmt Pfarrer Reschenauer auch im hohen Alter weiterhin am kirchlichen Leben teil. Seine Verbundenheit mit den Menschen und seine Treue zur priesterlichen Berufung sind dabei ein beeindruckendes Glaubenszeugnis.

Viele Menschen in St. Martin verbinden mit ihm Erinnerungen an Gottesdienste und Sakramente, aber auch an persönliche Begegnungen und die Begleitung in frohen wie in schweren Stunden.

In seiner Predigt erinnerte Diakon Wolfgang Kahle an die Legende vom leeren Grab Mariens, das nach ihrer Aufnahme in den Himmel vom Duft der Blumen und Kräuter erfüllt gewesen sein soll. Die gesegneten Kräuter wurden damit zum Zeichen der Hoffnung und zugleich zum Bild dafür, dass auch ein menschliches Leben Spuren hinterlässt, die bleiben.

Nach dem Gottesdienst segneten Altpfarrer Walter Reschenauer und Diakon Wolfgang Kahle auf dem Pfarrplatz die Fahrzeuge sowie ihre Lenkerinnen und Lenker und vertrauten sie dem Schutz Gottes an.

Im Anschluss lud Obfrau Irmi Pobaschnig im Namen des Pfarrgemeinderates zur Agape in den Pfarrhof. Bei geselligem Beisammensein, herzlichen Gesprächen und vielen netten Begegnungen klang dieser besondere Festtag in froher Gemeinschaft aus.

So wurde das Hochfest Mariä Himmelfahrt in St. Martin zu einem Tag der Freude, der Dankbarkeit und der Begegnung.

Pfarrer Walter Reschenauer machte mit seinem Mitfeiern auf besondere Weise sichtbar: Gelebter Glaube kennt kein Alter. Auch im hohen Alter kann ein Mensch durch seine Treue, seine Hoffnung und sein Gottvertrauen zum Segen für andere werden.

Pass Sabine Kahle