„Berge als Orte der Begegnung mit Gott“
Am Gedenktag der heiligen Mutter Teresa, dem 5. September, führte der traditionelle Familienwandertag der Jungfeuerwehren aus den Bezirken St. Veit an der Glan, Murau und Wolfsberg wieder zahlreiche Menschen hinauf zum Judenburger Kreuz. Bewegung, Gemeinschaft und Glaube verbanden sich dabei zu einem besonderen Erlebnis.
Am Ziel der gemeinsamen Wanderung feierte Dechant Kons. Rat Lawrence Pinto mit den zahlreichen Wanderinnen und Wanderern unter freiem Himmel eine berührende Heilige Messe.
Im Mittelpunkt stand das Thema „Berge als Orte der Begegnung mit Gott“, das mit Worten aus Psalm 121 verbunden wurde: „Ich erhebe meine Augen zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe?“
Die besondere Umgebung ließ diese Worte auf eindrucksvolle Weise lebendig werden. Berge eröffnen den Blick in die Weite, lassen den Alltag für einige Augenblicke zurücktreten und können zu Orten werden, an denen Menschen neu über ihr Leben, ihren Glauben und über Gottes Nähe nachdenken.
Da der Familienwandertag in diesem Jahr auf den Gedenktag der heiligen Mutter Teresa fiel, begleiteten auch Gedanken aus ihrem bekannten Text „Tu es trotzdem“ die Feier.
Seine Botschaft ermutigt dazu, sich trotz Enttäuschungen, Widerständen und mangelnder Anerkennung für das Gute zu entscheiden, anderen mit Liebe zu begegnen und nicht müde zu werden, das zu tun, was dem Leben dient.
Einen besonderen Rahmen erhielt die Messfeier durch ihre musikalische und gesangliche Gestaltung.
Die Glantaler Blasmusik unter der Leitung von Gernot Zechner sowie der „8-Gsong“ unter der Leitung von Gernot Fladnitzer ließen die Feier am Berg zu einem eindrucksvollen Gemeinschaftserlebnis werden.
So wurde der traditionelle Familienwandertag weit mehr als eine gemeinsame Wanderung: Er wurde zu einer Begegnung von Menschen miteinander, mit der Schönheit der Schöpfung und mit Gott – hoch oben am Judenburger Kreuz.
PAss Sabine Kahle