Pfarre

Kappel am Krappfeld

Pfarrverband


Die Pfarrkirchen des Pfarrverbandes

Guttaring

Guttaring zählt zu den Urpfarren unseres Landes und, weil sie dem hl. Rupert geweiht ist, handelt es sich wohl um eine Salzburger Gründung. Im Mittelalter unterstand ihr ein riesiges Gebiet: noch 1562 wird auf sieben Filialkirchen und fünf Friedhöfe hingewiesen. Die besondere Bedeutung geht auch daraus hervor, dass zwischen 1438 und 1505 die Pfarre von Rom aus besetzt wurde.
Die Kirche ist im Kern romanisch, wurde aber in der Zeit der Gotik um - und ausgebaut. Ein mächtiger Turm, in dessen Quadrat die Kanzel angebracht wurde, befindet sich zwischen Schiff und Chor. Dieser ist übrigens gegenüber dem Schiff verschoben. Im barocken Hochaltar wird der hl. Rupert dargestellt.

Kappel a. Kr.

Die Pfarre Kappel, 1158 urkundlich zum ersten Mal erwähnt, umfasste ein großes Gebiet und war reich an Filialen. Sie unterstand bis 1783 dem Propst von St. Bartlmä zu Friesach.
Die Kirche, ursprünglich wohl romanisch, wurde im 15. Jh. mit Befestigungsanlagen umgeben und um 1500 neu gestaltet. Die jetzige Form erhielt sie im 18. Jh. Dabei wurde auch der Eingang an die Ostseite verlegt, so dass der Altarraum - was selten vorkommt - im Westen ist.
Über dem reich geschnitzten Antependium des Hauptaltares erhebt sich ein von Gold strotzender Tabernakel, darüber das Gemälde mit der Bekehrung Pauli.
Die Seitenaltäre weisen einen reichen Figurenschmuck auf.
Die drei Altäre sowie die Kanzel stammen aus der Werkstatt Johann Pachers aus St. Veit/Gl.

St. Stefan a. Kr.

Die Pfarre St. Stefan war eine Gründung des Bistums Gurk und zunächst eine Filiale der Pfarre von Lieding. Um 1200 muss sie selbständig geworden sein. Im 15. Jh. wurde das Gotteshaus von den Türken bedrängt und von den Ungarn verwüstet. Doch die Pfarre erholte sich alsbald und war 1588 so wohlhabend, dass die Einkünfte für das Priesterseminar in Straßburg bestimmt wurden.
Die Kirche, romanischen Ursprungs, wurde nach dem Ungarnüberfall gotisiert. Der frühbarocke Hochaltar ist mit Schnitzfiguren ausgestattet, im reich geschmückten Antependium sehen wir das Reliefmedaillon mit der Steinigung des hl. Stefan.
Besonders sehenswert: Pieta - Fresko ( auf der linken Seite des Triumphbogens) und ein Fastentuch von 1612.

Silberegg

Die 1212 erstmalig erwähnte Pfarrkirche von Silberegg ist dem hl. Georg geweiht. Die Patronatsrechte übten bis 1202 die Ministerialen von Trixen aus, danach das Stift Viktring; 1807 wurden sie von der Herrschaft Silberegg übernommen.
Die Kirche besteht aus einem romanischen Schiff, dem nordseitig ein massiger Turm mit kleinen gotischen Fenstern angefügt wurde. Der Hauptaltar ist eigentlich nur eine hölzerne Mensa mit einem viersäuligen Tabernakel. Darüber die Kreuzigungsgruppe, zwei geschnitzte Engel und das Altarbild mit dem hl. Georg.

Althofen

Erst 1307 wurde für Althofen urkundlich ein Gotteshaus erwähnt, welches als einziges in Kärnten dem hl. Thomas von Canterbury geweiht ist. Das Patronatsrecht übten die Erzpriester von Friesach aus, im 16. Jh. wurde hier ein Vikariat von Kappel a. Kr. errichtet, 1787 wurde Althofen zur Pfarre erhoben.
Um 1400 wurde die jetzige Kirche errichtet, der nordseitig die ehemalige Modestuskapelle (14. Jh.) angefügt wurde (jetzt: Sakristei); auch der kleine Turm stammt aus dieser Zeit.
Unter dem um 4 Stufen erhöhten Chor befand sich ein Beinhaus. Der neugotische Hochaltar (1918/19) hat in der Mittelnische die Figur des Ortspatrons, während das ehemalige Altarbild mit dem hl. Thomas und einer interessanten Ansicht von Althofen an der N-Wand Platz gefunden hat. Zu den Schmuckstücken zählt auch die Kanzel, die noch von der barocken Einrichtung übrig geblieben ist.
WuGo

 

Gottesdienstordnung Pfarrverband

Abkürzungen:
PK Pfarrkirche
PZ Pfarrzentrum
Sa Samstag
WG Wortgottesdienst

PFARREN:

ALTHOFEN
1. So PK 09.45 PZ 11.00
2. So PK 09.45 PZ 11.00
3. So PK 09.45 PZ 11.00
4. So PK 09.45 PZ 11.00
5. So PK 09.45 PZ 11.00

GUTTARING
1. So 08.30
2. So 18.30 Sa
3. So 08.30
4. So 08.30
5. So 08.30

KAPPEL/Kr.
1. So 09.45
2. So 08.45
3. So 09.45
4. So 08.45
5. So 18.30 Sa

ST.STEFAN
1. So 10.00 WG
2. So 10.00
3. So 10.00 WG
4. So 10.00
5. So 10.00

SILBEREGG
1. So 08.30
2. So 08.30
3. So 08.30
4. So 18.30 Sa
5. So 08.30

MARIA HILF
1. So 11.15
2. So 11.15
3. So 11.15
4. So 11.15
5. So 11.15

Ab November entfällt die Hl. Messe in Maria Hilf bis einschließlich Ostern.