Pfarre

Karnburg

Erstkommunion in der karolingischen Pfalzkirche Karnburg

Am 17. Mai empfingen in unserer Pfalzkirche sieben Kinder zum ersten Mal die heilige Kommunion. Nach monatelanger intensiver Vorbereitung, bei der die Kinder durch unseren Herrn Pfarrer Dechant Kan. Joseph Mula, die Tischmütter und Elisabeth Kometter, die auch für die Organisation verantwortlich zeichnete, geistlich begleitet wurden, fieberten die Kinder dem Moment entgegen, in dem sie zum ersten Mal den Leib unseres Herrn Jesu Christi empfangen durften.

In festlichen weißen Gewändern nahmen die Erstkommunikanten, um den Altar versammelt, an der Heiligen Messe teil.

Pfarrer Mula erklärte den Kindern anhand eines Sachertortenstücks und eines Brotleibes die Bedeutung der Eucharistie. Eine Torte sorgt zwar für ein kurzfristiges Glücksgefühl, zum Leben braucht der Mensch jedoch Brot. Und Jesus ist das Brot des Lebens, der nicht nur unseren physischen Hunger, sondern auch den Hunger unserer Seele stillt.

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Pfalzkirche umrahmten Eltern der Erstkommunikanten mit sehr schönen und kindgerechten geistlichen Liedern die Heilige Messe. Die Kinder sangen nicht nur begeistert und kräftig mit, sie untermauerten die gesungenen Worte auch mit dazu passenden Gesten.

Nach der Wandlung war es dann so weit. Begleitet vom jeweiligen Taufpaten schritt jedes Kind einzeln durch den Mittelgang der Kirche bis vor den Altar, wo es dann durch unseren Herrn Pfarrer erstmals die heilige Kommunion empfing.

Am Ende der Heiligen Messe bedankten sich die Tischmütter bei unserem Herrn Pfarrer für die geistliche Begleitung während der Vorbereitungszeit und bei Elisabeth Kometter, die für die Organisation verantwortlich zeichnete.

Anschließend waren alle Messbesucher von den Tischmüttern zu Kuchen, Torte und Kaffee in den Pfarrstadl eingeladen.

Ich kann mich nicht erinnern, jemals einer derart feierlichen, schönen und fröhlichen Erstkommunionsfeier beigewohnt zu haben.

Danke allen, die dieses Fest vorbereitet und gestaltet haben!

-Dieter Mansfeld