Pfarre

St. Paul an der Gail

Kirchtag 5. u. 6. Juli 2026

Kirchtag 5. u. 6.Juli 2026

An jedem ersten Sonntag im Juli wird das Patrozinium des hl. Ulrich, Bischof von Augsburg, gefeiert. Und so zogen unter dem Klang der Glocken Pfarrer Martin mit den Ministrantinnen, den kleinsten Trachtenträgern und den sieben Trachtenpärchen in das Gotteshaus ein. Ein sehr feierlicher Akt des über die Grenzen hinaus bekannten Untergailtaler Kirchtages mit seinen besonders farbenfrohen und aufwändig genähten Trachten.

„Wie schön liegt die Pfarrkirche von St. Paul auf einem Hügel direkt an der Straße und somit ist jedermann eingeladen, die Kirche zu besuchen“, so Pfarrer Martin. Besonders an unsere Jugend richtete er den Appell, ihre Probleme Gott anzuvertrauen. Es geschehen nicht sofort Wunder, doch das Gebet gibt Frieden und Ruhe.

Bei der Messe wirkten die Burschen und Mädchen bei der Lesung sowie bei den Fürbitten mit. Als Dank an unseren Schutzpatron, den hl. Ulrich wurde als Schlusslied „Großer Gott wir loben dich“ gesungen. Nachdem Pfarrer Martin den Wein für das Fest, das Kranzl und die Schlegel für das Kufenstechen segnete bedankte er sich beim Quartett Karnitzen für die feierliche musikalische Gestaltung und bei der Burschenschaft für die Vorbereitungen und das Aufrechterhalten dieses besonderen Brauches.

Die Messe am Kirchmontag stand im Zeichen aller Verstorbenen. Pfarrer Martin gedachte der Menschen, die an den Kirchtagen in unseren Familien mitfeierten und betonte auch wie wichtig es für die Verstorbenen ist, versöhnt in das Reich Gottes zu gehen. Musikalisch wurde die Messe von einer Gruppe der Trachtenkapelle Alpenland Matschiedl unterstützt, wofür sich Pfarrer Martin sehr bedankte. Wie am Sonntag wurde am Ende der Messe der Wein für das Fest gesegnet.

Im Gedenken an die Verstorbenen wurde nach der Messe beim Kriegerdenkmal eine Andacht gehalten und danach erfolgte die Besprengung aller Gräber.

Die Pfarre dankt Pfarrer Martin für die sehr feierlichen Messen, allen für die vielen Vorbereitungen, das Schmücken der Kirche und die Mitwirkung bei den Messen. Das volle Gotteshaus an beiden Tagen zeigte die Wertschätzung und dafür wird ebenso der Pfarrbevölkerung besonders gedankt.