Karsamstag -Ostersonntag
Die Karwoche
Am Gründonnerstag versammelten sich die Gläubigen zur Messe vom Letzten Abendmahl, welches Jesus mit seinen Jüngern gehalten hat. Das feierliche Läuten der Glocken verstummte während des Glorias. Damit wird die Trauer über das Leiden und Sterben Jesu ausgedrückt. Bis zur Auferstehung erklingen die Ratschen. Im Anschluss an die Messe wurde das Allerheiligste in einen Seitenaltar übertragen und Pfarrer Martin hielt die Ölbergstunde, eine eucharistische Anbetung über das Leiden Jesu und den Verrat durch Judas.
Am Karfreitag verlas Pfarrer Martin die 14 Stationen des Kreuzweges Jesu mit meditativen Betrachtungen. Nach der Kommunion wurde das Kreuz schrittweise enthüllt und die Messbesucher traten mit einer Nelke sowie einer Verbeugung oder Kniebeuge vor das Kreuz. Mit den Liedern „Heiliges Kreuz“ und „Lass mich deine Leiden singen“ endete dieser stille Gottesdienst.
Viele Gläubige kamen am Karsamstag um 7.30 Uhr zur Feuerweihe. Pfarrer Martin segnete die Feuerstelle am Friedhofseingang und mit Baumschwämmen und Glutpfannen wurde das Feuer für das Kochen der Osterspeisen mit nach Hause genommen. Es war ein sehr feierlicher Anblick, als die Gläubigen in dichtem Rauch ihren Weg nach Hause nahmen.
Bei der Speisensegnung am Karsamstag war unsere Kirche fast zu klein und Pfarrer Martin freute sich über die vielen Gläubigen die ihm auch Hoffnung geben, dass das Interesse am Glauben und an der Kirche weiterhin in dieser Intensität bestehen bleibt. Er betete für eine gute Tischgemeinschaft und dass man sich in den Familien auch immer die Hände reichen kann. Am Ende der Segnung wünschte Pfarrer Martin jedem einzelnen Besucher ein frohes Osterfest, danach erfolgte traditionell der Rundgang um den Altar.
Ostersonntag, 5. April 2026
Auferstehung Jesu von den Toten
Die Messe am Ostersonntag wurde mit allen Merkmalen der Osternacht gefeiert. Mit dem gesegneten Feuer entzündete Pfarrer Martin die Osterkerze und gab danach das Licht der Pfarrgemeinde weiter. Ebenso wurde der gesamte Altarraum erhellt. Nach zwei Litaneien und der Erneuerung des Taufversprechens erfolgte die Wasserweihe durch das dreimalige Eintauchen der Osterkerze. Diese sehr feierlichen Handlungen sind ein Symbol für den Sieg Jesus über den Tod und die Finsternis.
Pfarrer Martin betonte dass wir zu Ostern jedes Jahr eine Botschaft erhalten. Der Glaube an die Auferstehung ist der zentrale Punkt, denn ohne die Auferstehung wäre der Glaube sinnlos. Der Glaube bringt die Hoffnung auf ein Leben bei Gott. Wir sind in der glücklichen Lage in unserem Land Frieden zu haben, daher sollten wir auch mehr Freude an den Feiern zu Ostern haben.
Am Ende bedankte sich unser Pfarrer bei allen, vor allem bei unserer Mesnerin und PGR-Obfrau Angela Moritsch und den vielen Helfern für die vielen Vorbereitungen während der gesamten Karwoche, das Schmücken der Kirche und Aufstellen des heiligen Grabes.
Herzlichen Dank unserer Margit Iskrac für die Berichte!