Blasius – Wallfahrt nach Fresach / Farno romanje v Breže k blagoslovu sv. Blaža
Am 3. Februar 2026 waren die Wallfahrer aus dem Rosental wieder zum Blasiussegen nach Fresach eingeladen. Organisiert vom Reisebüro Stefaner „Der Rosentaler“, seit 50 Jahren im Dienste der Pilger, und initiiert von der Pfarre Suetschach unter der geistlichen Begleitung von Herrn Pfarrer Mag. Igor Krašna, führte uns die Pilgerfahrt von St. Johann über Suetschach und Villach ins untere Drautal nach Fresach.
Herr Pfarrer Rudolf Pacher, der für die Pfarren Weißenstein, Kellerberg und Fresach zuständig ist, hieß uns herzlich willkommen. Die orientalische Weihnachtskrippe in der Pfarrkirche Fresach wird extra für die Rosentaler Pilger über Maria Lichtmess hinaus bis zum Namenstag des hl. Blasius stehen gelassen. Die wortgewandte und bildhafte Predigt von Herrn Pfarrer Pacher beinhaltete auch die Aufforderung an die Gläubigen, die Kraft des Gebetes als wertvollen Alltagsbegleiter zu nützen. Gesanglich begleiteten wir die Messe mit den Liedern „Je angel Gospodov“ und „Veš o Marija“. Der Blasiussegen, bei dem zwei übereinandergekreuzte Kerzen vor den Hals der Gläubigen gehalten werden, wurde von Herrn Pfarrer Mag. Rudolf Pacher, von Herrn Pfarrer Mag. Igor Krašna, von Herrn Diakon Adolf Maier und von Herrn Diakon Stanislaus Adlaßnig gespendet.
Die schönen Kerzen aus Fresach werden bei der Messe feierlich gesegnet. Sie werden von Frau Gerda Maier in aufwändiger Handarbeit hergestellt. Das Blasius-Motiv wird in Fototransfer-Technik mit handgemachten Foliendrucken gestaltet. Alle anderen Motive auf den Kerzen – Engel, Efeu, Friedenstaube, Fisch und die Weite der Wellen – werden mit Blattwachstechnik bunt verziert. Diese ansprechenden Kunstwerke eignen sich vorzüglich als Mitbringsel für liebe Menschen.
Nach der Messe waren wir zur Agape im Pfarrhof eingeladen. Christa, Ulrike, Johanna, Sigrid und Gerda aus der Pfarre hatten für uns belegte Brötchen, Kuchen, Tee, Kaffee und Glühwein vorbereitet. Ein großes Dankeschön an die Gastgeberinnen! Frau Dr. Wadelnig u. ihre Mutter waren von Anfang an dabei.
Blasius, geboren im 3. Jahrhundert, war Arzt, Bischof von Sebaste in Armenien (heute Türkei) und wurde wegen seines christlichen Glaubens verfolgt. Er floh in eine Berghöhle und lebte dort mit wilden Tieren. Die Schergen des Kaisers Diokletian fanden ihn. Er wurde eingekerkert, misshandelt und Diokletian ließ ihn enthaupten. Die bekannteste Legende erzählt, dass Blasius im Kerker einen Buben, der eine Fischgräte verschluckt hatte, vor dem Erstickungstod rettete.
„Der hl. Blasius, Märtyrer und einer der 14 Nothelfer, wird als Schutzpatron der Ärzte, der Musikanten, der Haustiere und der Pferde verehrt. Er wird angerufen gegen Halsleiden, Husten, Zahnschmerzen- und um eine gute Beichte. Etwa seit dem 16. Jahrhundert gibt es den Blasiussegen, bei dem zwei geweihte Kerzen in Form des Andreaskreuzes vor den Hals gehalten werden.“
Die Fahrt mit dem „Rosentaler“ führte uns auf kürzestem Weg über die Autobahn nach Völkermarkt zum „Mohoritsch“, wo wir ein gutes Mittagessen verspeisten. Danach chauffierte uns Johannes Stefaner noch nach St. Ruprecht bei Völkermarkt/Št. Rupert pri Velikovcu. Herr Pfarrer Josef Valeško hielt eine schöne Andacht mit Zitaten aus dem „Guten Hirten“. Er wusste auch Interessantes, Geschichtliches und Anekdoten aus dem Pfarrleben zu erzählen. Urkundlich wird die romanische Kirche mit den beeindruckenden Fresken im Turmuntergeschoß im Jahre 1043 erwähnt.
Dankbar für diesen erlebnisreichen Tag nahmen wir im Bus wieder unsere Plätze ein, und Johannes Stefaner brachte uns über Annabrücke, Gallizien und Ferlach zurück in unsere Heimatorte.
Brigitte Einspieler
Dne 3. februarja 2026 so bili romarji iz Rožne doline ponovno povabljeni na Blažev žegen v Breže. Romanje je organiziral »Der Rosentaler«, ki že 50 let deluje v službi romarjev, pobudo pa je dala župnija Sveče pod duhovnim vodstvom gospoda župnika mag. Igorja Krašnarja. Romarska pot nas je vodila iz Šentjanža preko Suč in Beljaka v spodnjo Dravsko dolino, v Breže.
Gospod župnik Rudolf Pacher, pristojen za župnije Weißenstein, Kellerberg in Breže, nas je prisrčno pozdravil. Mašo smo pevsko spremljali s pesmima »Je angel Gospodov« in »Veš, o Marija«. Blažev blagoslov, pri katerem se dve prekrižani sveči držita pred vernikov, so podelili gospod župnik mag. Rudolf Pacher, gospod župnik mag. Igor Krašna, diakon Adolf Maier in diakon Stanislaus Adlaßnig.
Po maši smo bili povabljeni na agapo v župnišče. Iskrena hvala gostiteljicam!
Vožnja z »Rosentalerjem« nas je po najkrajši poti po avtocesti vodila do Velikovca k gostilni »Mohoritsch«, kjer smo zaužili dobro kosilo. Nato nas je Johannes Stefaner zapeljal še v Št. Rupert pri Velikovcu. Gospod župnik Josef Valeško je imel lepo pobožnost s citati iz »Dobrega pastirja«. Znal je povedati tudi zanimivosti, zgodovinska dejstva in anekdote iz župnijskega življenja. Romansko cerkev z impresivnimi freskami v pritličju zvonika listine prvič omenjajo leta 1043.
Hvaležni za ta doživetij poln dan smo peljali nazaj v naše domače kraje.