Organisation

Caritas Kärnten

Der verlorene Bär

Mit einer „Bären‑Installation“ und persönlichen Gesprächen macht die youngCaritas Kärnten mit Kolleginnen der Auslandshilfe auf dem Neuen Platz in Klagenfurt auf die Situation von Kindern in Not im Kosovo aufmerksam. Die Aktion zeigt, wie wichtig Frühförderung für Buben und Mädchen mit Behinderungen ist und wie stark schon kleine Beiträge aus Kärnten helfen können.

Erzählten mithilfe von Bären die Geschichte des kleinen Flurin im Kosovo, der ein Frühförderungszentrum besucht, das dringend auf Spenden angewiesen ist: Sarah Lerchster (re) von der youngCaritas und ihre Kollegin von der Auslandshilfe Bettina Zangl-Jagiello ( Foto: Caritas/Johannes Leitner)
Erzählten mithilfe von Bären die Geschichte des kleinen Flurin im Kosovo, der ein Frühförderungszentrum besucht, das dringend auf Spenden angewiesen ist: Sarah Lerchster (re) von der youngCaritas und ihre Kollegin von der Auslandshilfe Bettina Zangl-Jagiello ( Foto: Caritas/Johannes Leitner)

Er ist weit mehr als nur ein Spielzeug: Ein Teddybär bedeutet für ein Kind Sicherheit, Trost, Stabilität und Freundschaft. Kuscheltiere geben Halt und sind manchmal das Einzige, was es in schwierigen Lebenslagen mitnehmen kann. Kleine und große Teddybären sorgten am Mittwoch, 18. Februar 2026, für Aufmerksamkeit auf dem Neuen Platz in Klagenfurt. Anlass war die Aktion „Der verlorene Bär“ der youngCaritas. Der Bär steht als Symbol für die verlorene Kindheit von Kindern, die in Armut und Not aufwachsen müssen und keine Chance auf eine gute und gesicherte Zukunft haben.

Kleine Herzen, große Sorgen

Passantinnen und Passanten wurden eingeladen, in die Lebenswelt von Kindern eines Frühförderzentrums im Kosovo einzutauchen. Dabei halfen symbolisch zwei große Bären in einer Schulbank. „Wir können es uns nicht aussuchen, in welchem Land wir geboren werden. Unser Ziel ist es jedoch, sichtbar zu machen, dass Chancengleichheit nicht überall selbstverständlich ist“, sagt Sarah Lerchster von der youngCaritas. Und Bettina Zangl-Jagiello von der Auslandshilfe der Caritas Kärnten ergänzt: „Kinder mit Behinderung wachsen im Kosovo in Armut, Ausgrenzung und Perspektivlosigkeit auf. Es gibt für sie kaum staatliche Angebote. Es fehlen Einrichtungen, die Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen begleiten. Frühförderung entscheidet jedoch oft darüber, wie selbstständig ein Kind später leben kann. Deshalb unterstützen wir das Projekt „My Right“ in Prizren seit Jahren.“

Auf Spenden angewiesen

Die Aktion am Neuen Platz soll nicht nur informieren, sondern auch ins Gespräch bringen. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Zangl-Jagiello erzählte von ihren Besuchen im Kosovo, von Familien, die sie dort kennengelernt hat, und von Erfolgsbeispielen, die Mut machen. Das Frühförderungszentrum bietet Kindern regelmäßige Therapieeinheiten, Lernspiele, motorisches Training und psychosoziale Unterstützung. Für viele von ihnen ist es der einzige Ort, an dem sie gezielt gefördert werden. Die Kosten dafür können die Familien oft nicht allein tragen. Sie sind auf Spenden angewiesen. Zangl-Jagiello bittet inständig darum, damit das Projekt fortgeführt werden kann: „Wenn wir in Kärnten aktiv werden, verändern wir direkt das Leben einzelner Kinder im Kosovo, die sonst kaum Unterstützung hätten!“

Helfen Sie jetzt! Unterstützung für Kinder in Not

  • Mit 25 Euro ermöglichen Sie nahrhaftes Essen für ein Kind für einen Monat.
  • Mit 50 Euro ermöglichen Sie einem Kind liebevolle Betreuung und Versorgung in einem kinderfreundlichen Betreuungszentrum für einen Monat.

Caritas-Spendenkonto:

Mit einer Patenschaft für Kinder helfen Sie langfristig und ermöglichen eine langfristige, bessere Planung. Werden Sie Patin/Pate für Kinder in Not: www.patenschaften.at