Organisation

Caritas Kärnten

18 Kilometer zum Vergnügen, 18 Kilometer zum Überleben

Was für Kärntner*innen Freizeit ist, entscheidet in Kenia über Leben und Hunger

Frauen tragen Wasser vom Wasserkiosk zu ihren Häusern im Dorf Elboru Magadho im Bezirk Marsabit. <br />
(Foto: Caritas Kärnten)
Frauen tragen Wasser vom Wasserkiosk zu ihren Häusern im Dorf Elboru Magadho im Bezirk Marsabit.
(Foto: Caritas Kärnten)

An einem schönen Sommertag sind 18 Kilometer für viele Kärntner*innen ein Ausflug: eine Wanderung in den Bergen, eine Laufrunde oder eine Radtour entlang unserer Seen. Für viele Frauen in Kenia bedeutet dieselbe Strecke jedoch etwas völlig anderes: Bis zu 18 Kilometer legen sie täglich zurück, um Wasser für ihre Familien zu holen. Ohne Wasser gibt es keine Ernte, keine Nahrung und keine Zukunft.

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Caritasdirektor Ernst Sandriesser (Foto: Caritas Kärnten)

Gleichzeitig beschäftigt das Thema Wasser auch Kärnten. Anhaltende Trockenheit und sinkende Pegelstände zeigen, dass Wasser keine unerschöpfliche Ressource ist. Dennoch ist sauberes Trinkwasser für uns selbstverständlich. „Wir sind in Kärnten mit Seen und Wasserreichtum gesegnet. Aber die Trockenheit auch in Kärnten zeigt deutlich, dass Wasser keine Selbstverständlichkeit ist. Wer heute täglich für Wasser gehen muss, kämpft morgen oft gegen den Hunger“, sagt Caritasdirektor Ernst Sandriesser.

Während Trockenperioden in Kärnten zunehmend spürbar werden, sind die Auswirkungen in anderen Teilen der Welt existenzbedrohend. Ausbleibender Regen, versiegende Wasserstellen und Dürre zerstören Ernten und Lebensgrundlagen. Besonders Frauen und Kinder tragen die Folgen: Statt zur Schule zu gehen oder einer Arbeit nachzugehen, verbringen viele Frauen täglich Stunden damit, Wasser für ihre Familien zu holen.

Die Caritas Kärnten macht deshalb auf die dramatischen Folgen von Wasserknappheit und Hunger aufmerksam und bittet um Unterstützung für Projekte, die Menschen langfristig helfen. Wie wirksam diese Hilfe ist, zeigt ein Projekt im Norden Kenias: Gemeinsam mit der Partnerorganisation PACIDA wurden ein Brunnen, ein solarbetriebenes Wassersystem und eine Entsalzungsanlage errichtet. Heute haben hunderte Familien dadurch dauerhaft Zugang zu sauberem Trinkwasser und können ihre Felder wieder bewirtschaften.

Es sind genau solche Projekte, die zeigen, dass Spenden weit mehr bewirken als kurzfristige Hilfe. Sie schenken Menschen eine Zukunft.

„Wir brauchen dringend Wasser. Denn wo Wasser fehlt, beginnt der Hunger. Mit jeder Spende helfen wir Menschen dabei, sich langfristig selbst zu versorgen – durch sauberes Trinkwasser, funktionierende Landwirtschaft und neue Zukunftsperspektiven“, so Sandriesser.

Jetzt spenden – für ein Leben mit Zuversicht:

  • Caritas Kärnten
    Kärntner Sparkasse
    IBAN: AT40 2070 6000 0000 5587
    Kennwort: Hunger

Weitere Informationen finden Interessierte auf der Website der Caritas Kärnten unter www.caritas-kaernten.at/hunger