Organisation

Referat für Menschen mit Behinderungen

Video 3/4: Das Lehramt der Zerbrechlichkeit

Video 3/4 zum Beitrag von Menschen mit Behinderungen im Synodalen Prozess der Weltkirche

Foto: PotiPictures

Das dritte Video, das vom Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben produziert wurde, um den Beitrag der Gläubigen mit Behinderungen auf dem Weg der Synodalität der Kirche darzustellen, ist dem Lehramt der Zerbrechlichkeit gewidmet.

https://www.youtube.com/watch?v=VEk1dwVJgh0

Eine besondere synodale Anhörung, die den Menschen mit Behinderungen gewidmet war, bot nach den Worten von Jesuitenpater Justin Glyn die Gelegenheit, über die Bedeutung ihrer Präsenz in der Kirche nachzudenken. In diesem Zusammenhang sprechen die Protagonisten des Videos von einem wahren „Lehramt der Zerbrechlichkeit“. Diese Worte spiegeln die Worte von Papst Franziskus wider, der es so beschreibt: „Das Lehramt der Zerbrechlichkeit ist ein Charisma, mit dem Sie - Schwestern und Brüder mit Behinderungen - die Kirche bereichern können: Ihre Anwesenheit kann dazu beitragen, die Realitäten, in denen wir leben, zu verändern, sie menschlicher und einladender zu machen. Ohne Verletzlichkeit, ohne Grenzen, ohne zu überwindende Hindernisse gäbe es keine wahre Menschlichkeit“ (Botschaft des Heiligen Vaters Franziskus anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen, 3. Dezember 2022).

Es sei ein Lehramt, das nicht aus Enzykliken oder Dokumenten bestehe, sondern - vor allem - aus gelebtem Leben. Es sei die Erfahrung, die während der Pandemie gemacht wurde, aber auch die Erfahrung von Menschen mit Behinderungen, die sich in den Dienst der Ärmsten stellen, so das Fazit aus dem dritten Video.

Angesichts des Erstaunens über einen freudigen Glauben, der in der Schwäche gelebt werde, ergebe sich die Gelegenheit zur Verkündigung eines Evangeliums der Befreiung. Es werde die Frage gestellt, was es sei, „das euch trotz eurer Einschränkungen diese Vitalität und Hoffnung im Leben gibt?“ Es gehe darum, von Jesus und von der Kirche zur erzählen und zwar so, dass man erfahre, wie jede und jeder seinen Glauben in vollen Zügen leben könne. Denn jede und jeder werde in der Kirche zu einem neuen Leben geboren.

vaticannews/Mario Galgano