Organisation

Institut für kirchliche Ämter und Dienste

Die PGR-Wahl als geistliches Geschehen

Theologische Anregungen und Gebete auf dem Weg zur PGR-Wahl 2012

Christussymbol “Ichthys“ (= Fisch) (© Foto: MIchael Kapeller)
Christussymbol “Ichthys“ (= Fisch) (© Foto: MIchael Kapeller)

Die PGR-Wahl ein notwendiges Übel?

Die PGR-Wahl am Sonntag, dem 18. März 2012 rückt unaufhaltsam näher. Schon werden erste Überlegungen angestellt, wer im PGR weitermacht bzw. aufhört, welches Wahlmodell in Frage kommt und welche Abläufe einzuhalten sind. Bei all diesen Überlegungen wird jedoch häufig auch folgende Sorge bzw. folgender Unmut geäußert:

 „Die Wahl stellt einen großen Aufwand dar, am Ende werden dann nicht alle Personen gewählt, die „man“ für die Arbeit im PGR braucht und diejenigen, die nicht gewählt wurden, sind enttäuscht.“

Eine überraschende Beobachtung.

Die PGR-Wahl ist nicht nur eine Möglichkeit zur demokratischen Mitwirkung in der Kirche, sondern Wahlen in der Kirche waren immer auch ein geistliches Geschehen. Hier geht es dann nicht mehr um Daten, Listen und Fristen. Vielmehr geht es um eine theologische Begründung der Wahl, unterschiedlicher Wahlmodelle und um eine geistliche Vorbereitung der Pfarrgemeinde auf die PGR-Wahl. Diese Überlegungen haben uns bei den Pastoraltagen am 5. und 6. September 2011 im Bildungshaus Sodalitas in Tainach/Tinje beschäftigt. Dort wurde auch der Wunsch geäußert, sie möglichst vielen Pfarrgemeinderäten zur Verfügung zu stellen. Diese Broschüre lädt dazu ein, die PGR-Wahl als ein geistliches Geschehen (neu) zu sehen.

Gebet um eine gute Wahl.

In der Bibel und der Tradition der Kirche gibt es ganz unterschiedliche Zugänge und Erfahrungen mit der Wahl. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass vor jeder Wahl um eine gute Wahl gebetet wurde. Deshalb befindet sich auch im Zentrum dieser Broschüre ein Gebet um eine gute Wahl. Dieses Gebet ist auch als Karte in deutscher und slowenischer Sprache erhältlich.