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09.10.2015

Ich kann was tun...

Information, Erfahrungsaustausch und Vernetzung in der Arbeit mit Asylsuchenden

Mi, 7. Oktober 2015

Fotos: KBW

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Freitag

09.10.2015

Ich kann was tun …

 
 
 

Veröffentlicht von:

KA-OE-Admin / DM

und jetzt weiß ich wie

Am 7. 10. 2015 fand ein Informations- und Vernetzungsabend im Bildungshaus Kloster Wernberg statt, um auf die aktuellen Anforderungen der Flüchtlingssituation einzugehen. Unter dem Motto „Ich kann was tun…“ konnten sich BesucherInnen umfassend zu vielen Themenbereichen informieren und viele Anregungen einholen, um das Nötige WAS und WIE in der eigenen Gemeinde umsetzen und um gemeinsame Herausforderungen und Chancen gut bewältigen zu können.

Das Katholische Bildungswerk, die Caritas Kärnten, die Kontaktstelle für Weltreligionen und der Ausschuss „Kirche und Migration“ haben dazu eingeladen. Dank der vielen Interessierten und Engagierten, die gekommen sind, ist die Veranstaltung zu einem gelungenem Zeichen von Austausch, Solidarität, Wille zur tatkräftigen Unterstützung und gegenseitigen Motivation geworden.

Moderiert von Olga Voglauer sensibilisierten Caritas, PIVA (Projektgruppe Integration von Ausländerinnen und Ausländern) und „Fair & Sensibel“ in einem ersten Informationsblock zum Thema Asyl. Neben grundlegenden Informationen bereicherte ein Praxisbericht eines Asylwerbers aus Afghanistan, der in Bad Bleiberg untergebracht ist, den ersten Teil des Abends.

Im weiteren Verlauf wurden konkrete Anliegen und Fragen zu Möglichkeiten des persönlichen Engagements in Kleingruppen beantwortet. Von der Erstversorgung von Transitflüchtlingen und akuter Hilfeleistung bis hin zu Themen rund um Asylsuchende, die sich für ein Leben im sicheren Kärnten entscheiden, wurden Fragen beantwortet. Informationen gab es zu Deutsch- und sprachenunterstützenden Programmen, zur Integrations- und Inklusionsbegleitung und zu Orientierungshilfen im Alltag. Die Bereiche akute Nothilfe, Begleitung von Flüchtlingen in Quartieren, Ausbildung zur FreiwilligenhelferIn, Lernhilfe und „Kirche am Ball“ thematisiert.

Interessierte konnten Antworten auf folgende Fragen bekommen: Was ist bei der Durchführung von Hilfeleistungen zu beachten? Wie kann in einer Gemeinde Lernbetreuung gut installiert werden? Wie gehe ich mit kulturellen Differenzen um? Wie wird Respekt voreinander sichtbar? Wie kann Begegnung in Pfarrgemeinden und darüber hinaus stattfinden?

Neben den bereits erwähnten Vortragenden standen kompetente AnsprechpartnerInnen aus Katholischem Bildungswerk, HIPPY (Home Instruction for Parents of Preschool Youngsters), Katholische Frauenbewegung, VOBIS (Verein für offene Begegnung für Integration durch Sprache), AAU (Alpen-Adria Universität), Kontaktstelle für Weltreligionen und Ausschuss „Kirche und Migration“ im anschließenden Marktplatz zur Verfügung.

Ein großer Dank gilt der musikalischen Begleitung durch Olenka Genuit, Sängerin und Gitarristin, und den Frauen aus Tschetschenien, die beim abschließenden Buffet für das leibliche Wohl sorgten.