Wolfgang Reisinger |  © Foto: KK
Wolfgang Reisinger | © Foto: KK

Konzert im Rahmen der “Musica Sacra”

"Momentaufnahmen" – Orgel-Improvisationskonzert mit Wolfgang Reisinger

Bereits abgelaufen
Veranstalter: Dommusikverein Klagenfurt, Dompfarre Klagenfurt

Wolfgang Reisinger 

Geboren am 25. Dezember 1964 in Wien, 1983 Matura mit Auszeichnung am BRG I in Wien. Nach der Ausbildung zum B-Kirchenmusiker am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien (Abschluss 1983) Studium der Katholischen Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Orgel bei Prof. Alfred Mitterhofer, Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner, Liturgisches Orgelspiel bei Prof. Peter Planyavsky, Tonsatz bei Prof. Erich Romanovsky), Kirchenmusikdiplom mit Auszeichnung 1987.
1988-1993 Konzertfachstudium in Orgel bei Alfred Mitterhofer, Magister artium 1993 (Diplomarbeit über „Registrierungsmöglichkeiten deutscher Romantik an geeigneten Instrumenten im Wiener Raum“).
2001-2003 Doktoratsstudium in Orgel an der University of Kansas, Verleihung des Doctor of Musical Arts summa cum laude im August 2003.
2005-2008 Doktoratsstudium in Musiktheorie und Musikwissenschaften an der Universität Wien und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 2008 Promotion zum Doktor der Philosophie über „Spätromantische, impressionistische und neoklassizistische Stileinflüsse auf das Orgelwerk von Maurice Duruflé“.
Meisterkurse v.a. in den Vereinigten Staaten bei Marie-Claire Alain, Susan Landale, Olivier Latry, James Higdon, Michael Bauer und Karel Paukert.
Finalist beim Int. Improvisationswettbewerb in Strängnäs 1991 und beim Wettbewerb von Kansas City (2003).

1987 Domorganist in Strängnäs/Schweden, 1987-1990 Stiftsorganist an der Brucknerorgel zu St. Florian/OÖ. 1988 Beginn der Lehrtätigkeit an der Landesmusikschule in Steyr (Orgel und Klavier). 1990 Berufung zum Kirchenmusikreferenten für Wien-Stadt und zum Orgel- und Glockensachverständigen der Erzdiözese Wien in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt. Gleichzeitig Beginn der Lehrtätigkeit am Konservatorium für Kirchenmusik Wien in den Fächern Orgel, Improvisation,  Liturgisches Orgelspiel, Orgelbaukunde, Deutscher Liturgiegesang, Formenlehre, Werkkunde, Liturgik und Partiturspiel. Ausbildung von etwa 500 Kantoren, Organisten und Chorleitern in der Erzdiözese Wien.

In den Jahren 2001-03 Tätigkeit als “Director of Music” am St. Lawrence Catholic Campus Center; Komposition sämtlicher Antwortpsalmen (85) für die kath. Liturgie in englischer Sprache. Leitung zweier Jugendkirchenmusikwochen für die Erzdiözese Kansas City (2002-03). Seit 2001 aktives Mitglied der Association Duruflé in Paris.

In den Jahren 2004 und 2006/07 Gastprofessor für Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien in Vertretung von Prof. Peter Planyavsky.

Bestellung zum Lehrer für Hymnologie und Generalbass an der Abteilung für Kirchenmusik an der Universität für Musik in Graz mit (2008-2011).

2010-2012 Direktor des Konservatoriums für Kirchenmusik in Wien.

Etwa 12 Fremdsprachen, darunter Englisch, Französisch, Latein, Schwedisch, Finnisch, Russisch u.a.

Seit 1979 Organist an der Steinmeyer-Orgel (1873) von St. Brigitta. Ebendort Gründung des Vokalensembles „Kantoreisingers“ (1990), mehrere Auslandstourneen (Finnland, Schweden, Dänemark, Italien); 1998 Einspielung der ersten CD mit romantischer Chor- und Orgelmusik, 2001 folgte die zweite CD. 2004 Gründung des Vokalensembles Oktogon: Zahlreiche Konzerte mit v.a. alter Musik (Händel, Dixit Dominus; Bach, Magnificat, Schein, Schütz, u.v.a.; amerikanische Chormusik). Intensive, mehr oder minder lebenslange Auseinandersetzung mit Improvisation und liturgischem Orgelspiel.

Seit 1991 Unterrichtstätigkeit als Musikerzieher und Chorleiter am Bundesrealgymnasium Schottenbastei, Wien I.

Umfangreiche Kurs- und Meisterkurstätigkeit vor allem in Improvisation, Liturgischem Orgelspiel und Interpretation u.a. bei zahlreichen österreichischen Bildungswochen für Kirchenmusik – Laudate Dominum (Leitung seit 2000), Werkwoche für NGL (Leitung seit 1998), Organist der Steirischen Werkwoche (2008), Österreichische Werkwoche für Kirchenmusik (1995-97; 2004; 2009), Improvisationswoche Hollabrunn, mehrfach Leiter kirchenmusikalischer Fortbildungsveranstaltungen Tirol und Vorarlberg, Seminar für Liturgisches Orgelspiel der Diözese Lund/Schweden 1998, Tampa, FL (2008) und viele mehr. Leitung der Kirchenmusik-Woche für Jugendliche in der ED Kansas City Kansas (MCYC 2002, 2003).

Konzerte:

Seit 1986 umfangreiche Konzerttätigkeit als Organist in Österreich und fast allen europäischen Ländern, Russland (Capella und Philharmonie St. Petersburg, Tschaikowsky-Konservatorium Moskau; Omsk), China, Südkorea, USA. Jurymitglied beim int. Wettbewerb Soli Deo Gloria in Moskau (2012).

Rundfunk- und CD-Aufnahmen in Österreich, Skandinavien, Korea, Russland und den USA.

Kompositionstätigkeit: Werke für Soli, Chor und Orgel (Verlag Doblinger, Wien; SK-Gehrmans, Stockholm), Kompositionsauftrag für das Orgelfest St. Stephan 1997 sowie für mehrere Kirchenmusikwochen. Komposition mehrerer Werke (Chor und Orchester) für die vergangenen Papstbesuche in Österreich; Kompositionsaufträge der Diözese Graz-Seckau und der Diözese Feldkirch (Psalmkomposition für das Gründungsjubiläum im Dezember 2008). Drei Jazzkantaten zu Evangelienperikopen (2008-11). Amerikanischer Psalter für alle Lesejahre (2001-2003, St. Lawrence Psalter, Carus 2006). Grazer Psalter 1 (2007), Grazer Psalter 2 (2013).

Langjährige Tätigkeit als Vorsitzender der österreichischen Kirchenmusikreferenten, dabei intensive Beschäftigung mit der Basis unserer Kirchenmusik. Herstellung von Kontakten zu europäischen Kollegen und Beschäftigung mit v.a. Liturgischem Orgelspiel in anderen Ländern. Zahlreiche Rezensionen in der “Singenden Kirche”.

Publikationen: „Erfahrungen als Kirchenmusiker in den USA“ (Singende Kirche 2004; Gottesdienst 2006). „Unterschiede zwischen Duruflés Scherzo für Orgel op. 2 und  dem Scherzo op. 8 für Orchester“ (Singende Kirche, 2002). Kantorale 2 (Doblinger, 1997), St. Lawrence Psalter (Carus, 2006), Grazer Psalter, Grazer Psalter 2. „Mediantik und Rückung als tonsymbolische Faktoren der Veränderung im Rosenkavalier (Hofmannsthal-Strauss)“ (in Vorbereitung). Stilistik der Orgelwerke Duruflés (Association Duruflé, Paris 2012).

Kartenvorverkauf:

Die Karten für das Konzert sind im Dompfarrbüro (Lidmanskygasse 14) und in der Buchhandlung Heyn oder unter Tel.: 0650/3034421 erhältlich.

Eintrittspreise:

  • Vorverkauf: 15 Euro
  • Abendkasse: 18 Euro

Schüler, Studenten, Jugendliche in Ausbildung und Senioren mit Ausweis:

  • Vorverkauf: 12 Euro
  • Abendkasse: 15 Euro