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Referent/innen: Dr. Reinhard Kacianka
Veranstalter: Katholischer Akademikerverband

Schon Sigmund FREUD diagnostizierte am Beginn des 20. Jahrhunderts, dass der Mensch „eine Art Prothesengott“ sei. In den 1950er Jahren griff der amerikanische Medienphilosoph Herbert Marshall MCLUHAN diese Idee auf und brachte die „Prothese“ in einen Zusammenhang mit ‚den‘ Informationstechnologien.

Heute, im digitalen Zeitalter,  spitzt der französische Medienphilosoph Paul VIRILIO diese Vermutung zu. Er spricht von einer Revolution der Transplantationstechniken, die alle bisherigen Medienrevolutionen der Menschheitsgeschichte in ihren Auswirkungen auf das Selbstverständnis ‚des Menschen‘ übertreffen.

Die Rede von Trans-  oder Posthumanismus, künstliche Intelligenz und Cyborgismus scheinen die Prophezeiung vom „Ende des Menschen“ als wahr zu erweisen …