Bereits abgelaufen
Referent/innen: Mag. Sigrid Pemberger-Mike
Veranstalter: Referat für Trauerpastoral, Plattform "Verwaiste Eltern", Bildungshaus Stift St. Georgen
Fachbereich: Tod, Trauer

Bildunterschrift (Bildrechte sind zwingend anzugeben!)
 (PVE)

Nach dem Verlust eines geliebten Menschen sehen sich Trauernde
gesellschaftlich häufig unter Druck gesetzt, möglichst
rasch wieder in den Alltag zurückzukehren, so schnell wie
möglich wieder zu „funktionieren“. Der Trauerprozess mit
all seinen Reaktions- und Verhaltensweisen erscheint heutzutage
unzeitgemäß.
Neben kulturellen Unterschieden gibt es auch in der wissenschaftlichen
Forschung unterschiedliche Auffassungen
darüber, wie lange ein Trauerprozess sein kann bzw. welche
Trauerreaktionen als "normal" anzusehen sind. Gerade in
der ersten Zeit nach dem Todesfall gibt es ähnliche Reaktionen
im Trauerprozess, der weitere Verlauf hängt jedoch von
mehreren Variablen ab und weist interindividuell zumeist
große Unterschiede auf. Es können sich auch Symptome
einstellen, die mit denen einer Depression übereinstimmen.
Was unterscheidet eine "gesunde Trauer" von komplizierten
Trauerreaktionen? Wie lassen sich Depressionen davon
abgrenzen? Wann wird professionelle psychologisch-psychotherapeutische
und/oder psychopharmakologische Unterstützung
benötigt? Was ist abseits von gesellschaftlichen
Konventionen für den Betroffenen in seiner Trauer hilfreich
und wichtig? Welche Faktoren sind für eine gute Bewältigung
des Trauerprozesses bedeutend?

Kosten: € 20,--
Das Angebot richtet sich an: Menschen, die in ihrem beruflichen Kontext mit
Trauer und trauernden Personen konfrontiert sind