© Foto:Pixabay
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Mittwoch 18:00 - 21:00
Referent/innen: Mag.a Sigrid Pemberger-Mike, Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin
Veranstalter: Bildungshaus Stift St. Georgen

Nach dem Verlust eines geliebten Menschen sehen sich Trauernde gesellschaftlich häufig unter Druck gesetzt, möglichst rasch wieder in den Alltag zurückzukehren, so schnell wie möglich wieder zu „funktionieren“. Der Trauerprozess mit all seinen Reaktions- und Verhaltensweisen erscheint heutzutage unzeitgemäß.

Neben kulturellen Unterschieden gibt es auch in der wissenschaftlichen Forschung unterschiedliche Auffassungen darüber, wie lange ein Trauerprozess sein kann bzw. welche Trauerreaktionen als "normal" anzusehen sind. Gerade in der ersten Zeit nach dem Todesfall gibt es ähnliche Reaktionen im Trauerprozess, der weitere Verlauf hängt jedoch von mehreren Variablen ab und weist interindividuell zumeist große Unterschiede auf. Es können sich auch Symptome einstellen, die mit denen einer Depression übereinstimmen.

Was unterscheidet eine "gesunde Trauer" von komplizierten Trauerreaktionen? Wie lassen sich Depressionen davon abgrenzen? Wann wird professionelle psychologisch-psychotherapeutische und/oder psychopharmakologische Unterstützung benötigt? Was ist abseits von gesellschaftlichen Konventionen für den Betroffenen in seiner Trauer hilfreich und wichtig? Welche Faktoren sind für eine gute Bewältigung des Trauerprozesses bedeutend?

BEITRAG
€ 20,-

REFERENTIN
Mag.a Sigrid Pemberger-Mike, Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin

HINWEIS
Kooperation mit dem Referat für Trauerpastoral

ZIELGRUPPE
Menschen, die in ihrem beruflichen Kontext mit Trauer und trauernden Personen konfrontiert sind.

ANMELDESCHLUSS
10.11.2019