© Robert Lachowitz
© Robert Lachowitz
Mittwoch 19:00 - 20:30
Veranstalter: KHG

Während des Generalstreiks der amerikanischen Musikergewerkschaft von
1943/1944 war V-Disc die einzige amerikanische Schallplattenmarke, die
neue Lieder aufgenommen und veröffentlicht hat.
Der Hauptgrund für die Entwicklung von V-Disc - „V“ steht für „Victory“ -
war die moralische Unterstützung der amerikanischen Soldaten in Übersee
mit zeitgenössischer amerikanischer Musik.
V-Disc widmete sich allen Musiksparten, egal ob Klassik, Jazz, Tanzmusik,
Pop, Marschmusik oder Weihnachtsliedern. Nach dem Ende des Streiks
wurden fast alle originalen Aufnahmemaster sowie ein Großteil der ausgelieferten V-Discs
vernichtet. Der Besitz von V-Discs war in den USA bis in die Siebziger Jahre
bei Strafe verboten. Die relativ wenigen Platten, die überlebt haben, sind heutzutage gesuchte Sammlerstücke.

Im ca. 90-minütigen Abend wird Robert Lachowitz, Techniker bei der
WDW-Filmproduktion, ausschließlich Jazz spielen - jene Musikrichtung,
die typisch für V-Disc ist.