Von Hexen und sonstigen (Weibs-)Teufeln – eine kurze Geschichte der Hexerei

Vortrag und Gespräch

Montag 19:15 - 20:15
Referent/innen: Mag. Maximilian Fritz
Veranstalter: Kath. Bildungswerk; Pfarre Glanhofen; Pfarre St. Nikolai bei Feldkirchen
Fachbereich: Glaube, Weltanschauung

Die Hexenprozesse der frühen Neuzeit werden in Diskussionen noch heute der (katholischen) Kirche als Alleintäterin zur Last gelegt. Ein ebensolcher Irrtum wie die Meinung, dass der Glaube an Hexen ein originär christlicher sei. Der Glaube an magisch begabte Frauen (und Männer) ist ein uralter, er taucht in primitiven Stammesreligionen ebenso auf wie in den antiken Hochkulturen - und auch in der Gegenwart feiern Hexen und magische Wesen fröhliche Urständ‘: in Büchern und Filmen, aber auch in Vereinen und bei esoterischen Treffen.
Wer aber waren Hexen? Wie ist der Glaube an sie entstanden und welche Formen der Verfolgung und Versuche der Verhinderung von Hexerei gab es? Welche Bilder von Hexen gibt es?