Pfarre

St. Paul im Lavanttal

Filialkirche

St. Erhard

Erhardikirche

Patrozinium: 8. Jänner

Die um etwa 1400 erbaute Kirche ist urkundlich ab 1405 belegt und besteht nahezu vollständig aus vermörteltem Bruchsteinmauerwerk, nur zu einem geringen Teil aus Ziegeln. Die Apsis ist in Breite und Höhe ident mit dem dreijochigen, kreuzgratgewölbten Kirchenschiff und hat einen 5/8-Schluss.

Erhardikirche St. Paul im Lavanttal
Erhardikirche St. Paul im Lavanttal

Der Kirchtum an der Westseite mit quadratischem Grundriss, vom Langhaus her zugänglich, hat sechs Etagen, im Erdgeschoss mit Kreuzgratgewölbe, und ist mit einem mittelsteilen Pyramidenhelm gedeckt.

Die Barockisierung, u.a. Einwölbung des Langhauses, Anhebung des Bodens um ca. 63 cm und Hinzufügung einer Sängerempore an der Westseite wurde zwischen 1623 und 1625 unter Abt Hieronymus Marchstaller vorgenommen. 

Das Deckengemälde, drei singende Engel im Stil Raffels, entstand bei der Restaurierung 1864, nachdem die ursprünglich ausgemalten Gewölbe übertüncht worden waren.

Bei einer erneuten Restaurierung 1985/86 erhielten die Außenwände den ursprünglichen Kratzputzdekor.