Pfarre

Villach-St. Leonhard

Wallfahrtskirche Oswaldiberg

Geschichte der Kirche

Die Oswaldibergkirche nach der Restaurierung 1988 (© Foto: Pfarrarchiv)
Die Oswaldibergkirche nach der Restaurierung 1988 (© Foto: Pfarrarchiv)

Das Oswaldibergkirchlein auf dem Oswaldiberg bei Villach (Seehöhe 972 m)

Hoch über der Villacher Ebene steht ein Kirchlein, von dessen Aussichtsturm die Sicht weit über den Unterkämtner Raum, also über den gesamten Ossiachersee, den Wörthersee, den Faakersee hinaus reicht. Auch in das Gegendtal und das Bleiberger Hochtal ist die Sicht frei.

In früheren Zeiten war das Oswaldibergkirchlein ein beliebter Wallfahrtsort, die Blütezeit reicht aber zurück in die Goldgräberzeit auf dem Oswaldiberg sind noch Stollen der Goldgrabungen sichtbar.
Über die Errichtung des Kirchleins gibt es keine Unterlagen, die ersten Aufzeichnungen gehen auf die Zeit Papst Sixtus IV., der von 1471 bis 1484 regierte, zurück.  Früher gehörte das Bergkirchlein zur Urpfarre St. Ruprecht bei Villach, seit 1960 zur Pfarre St. Leonhard/Villach.

Die erste große Renovierung, die nachweisbar ist, wurde 1830 durchgeführt, da zu dieser Zeit das Kirchlein fast dem Verfall preisgegeben war. Die nächste Renovierung erfolgte 1926.
Das erste Glöcklein wurde 1616 gegossen.

Das Kirchlein ist 7,10 Meter breit, 16 Meter lang, die Altäre sind im Barockstil, der Bau selbst
ist gotisch. Bis 1902 war das Türmchen auf der Mitte des Daches, dann wurde dieses bei der Dacherneuerung abgetragen und im Westen gleichzeitig als Aussichtsturm errichtet. Dabei wurde aber der Vorbau, der in Kämten bei den Bergkirchlein üblich war, abgetragen. Erst 1985/86 wurde auch der Vorbau mit der Erneuerung des Aussichtsturmes und der Neuein-deckung der Kirche im alten Zustand wieder aufgebaut.
1988 konnte auch das Innere des Bergkirchleins renoviert werden;
2009 erfolgte eine neuerliche Außenrestaurierung.