Pfarre

St. Leonhard im Lavanttal

Distanzierung von Bischof Schwarz von angeblicher „Marienerscheinung”

Klare Distanzierung von Bischof Schwarz von angeblicher „Marienerscheinung“ in Bad St. Leonhard

Die bereits im Mai 2010 vorausgegangene und weitergehende Tätigkeit des angeblichen „Sehers“ Salvatore Caputa aus Italien sei, so Bischof Schwarz, „vom Lehramt der Kirche weder anerkannt noch sind die von ihm behaupteten Privatoffenbarungen vom Lehramt der Kirche bestätigt worden“. So hätten die zuständigen Diözesanleitungen der Diözese Mantua, der Erzdiözese Trient und der Diözese Bozen-Brixen die von Herrn Caputa behaupteten subjektiven Visionen und Privatoffenbarungen sorgfältig geprüft und sich dem Untersuchungsergebnis der Diözese Mantua angeschlossen, wonach „nichts erlaubt, objektiv an Erscheinungen zu denken. Einige Ausdruckselemente der angeblichen subjektiven Wahrnehmungen und einige Aspekte der Choreographie, die sie begleitet, stellen eher objektive Gegenbeweise dar.“ Bischof Schwarz verweist auch auf eine Erklärung des Erzbischofs von Trient, der in einer Stellungnahme zu dem Schluss kommt, „dass es sich bei aller gebührenden Achtung vor der Person auch im Raum Trient nur um ganz und gar subjektive Erfahrungen handelt“.

Er rate deshalb, so Bischof Schwarz, dazu, „sich nicht voreilig und unbedacht in die Vorgänge auf dem Schlossberg in Bad St. Leonhard im Lavanttal hineinziehen zu lassen und diese auch nicht durch eine Beteiligung aufzuwerten“. Gleichzeitig bittet der Kärntner Bischof die Gläubigen um eine entsprechende „Unterscheidung der Geister“ im Sinne der Heiligen Schrift.

 

Text: Pressestelle der Diözese Gurk, 23. 4. 2012