Wir müssen Profil zeigen
Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz kam im Rahmen der Kontaktwoche mit kfb-Frauen in Fischering zusammen

Bis 1972 war Fischering eine eigene Gemeinde, dann wurde sie Teil von St. Andrä. Eine eigene Identität hat Fischering aber noch immer. Das zeigt das fast neue Gemeinschaftshaus (2010 eröffnet) und die vielen Gruppen und Vereine, die der Ortsteil und Filialgemeinde der Pfarre St. Andrä beheimatet. Und Vertreter/innen dieser Gruppen (Dorfgemeinschaft, Feuerwehr, kfb, Bauernschaft, Kameradschafstbund) waren beim "kfb-Brunch" mit Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz anwesend. Nach einer gemeinsamen Herz-Jesu-Andacht stellten sich die Gruppen und Vereine im Gemeinschaftshaus vor. Vor allem die kfb-Gruppe hatte dem Bischof und der anwesenden Diözesanreferentin der kfb, Monika Tuscher, Erfreuliches zu berichten. Die Gruppe wurde erst vor einem Jahr ins Leben gerufen, aus den 25 Gründungsmitgliederm sind mittlerweile 43 kfb-Frauen geworden, die sich aktiv am Pfarr- und Gemeindeleben beteiligen. Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz, in der österreichischen Bischofskonferenz auch Referatsbischof der Frauenbewegung, würdigte den Einsatz der Fischeringer Vereine und kfb-Frauen und forderte sie auf, "Profil" als Christinnen und Christen zu zeigen. Und er betonte die Bedeutung von Gemeinschafserfahrungen in einer Zeit, in der die Kommunikationsmöglichkeiten immer besser werden, gleichzeitig aber auch die Vereinsamung immer mehr zunehmen. "Es wird viel miteinander telefoniert, aber wenig geredet", so Bischof Schwarz. Es sei daher wichtig, Orte und Möglichkeiten der Begegnung und des Gespräches zu schaffen.
Im Anschluss an den "kfb-Brunch" besuchte Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz einen der Herzeigebetriebe der Region und Kärntens, die Firma Hatzenbichler, die ebenfalls in Fischering ansässig ist. Die Firma ist eine der weltweit renommiertesten Landtechnikhersteller und exportiert ihre Produkte bis in die Vereinigten Staaten und vor allem Russland.