Pfarre

Klagenfurt-Welzenegg

Kirchenoper “Franz und der Sultan”

in Assisi uraufgeführt

Bildunterschrift (Bildrechte sind zwingend anzugeben!)
Video-Screenshot

Idee: Hossam Mahmut

Musik: Fausto Tuscano

Text: Peter Deibler

Vater: Hörst du, was er sagt! Ich nehm ihm das Tuch weg, das er am Leib trägt, auf einmal verachtet er’s, bisher hat er geprahlt damit vor seinen Leuten, war der vornehme Mann, immer im Mittelpunkt, immer mit flotten Sprüchen, solange ich ihm das Geld gegeben habe. Aber damit ist jetzt Schluss. Er weiß es nicht zu schätzen. Er verdient es nicht.

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Gepetto: Wer so lebt wie ich, hat nichts mehr zu erwarten

Franz: Wer sagt das? Du hast ja alles zu erwarten. Denn du hast nichts. Also hast du alles zu erwarten!

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Franz: Siehst du, das ist die Versuchung zur Bequemlichkeit. Das ist immer praktischer. Aber da machst DU deinen Plan mit Gott. Ich aber will auf Gottes Plan mit mir achten.

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Franz: Die Nacht ist kein Einwand gegen Gott. Nicht die Nacht des Tages, noch die Nacht des Glücks, noch die Nacht des Glaubens. Die Nacht fordert Bewährung!

Ibn Arabi: Du hast Recht. Ist nicht die Dunkelheit die zweite Schöpfung Gottes? Sehnten sich nicht die Engel im Licht nach ihr? Und ist nicht die Mischung von Licht und Dunkel, wie am Morgen des Tages, der Grund für Verbergung und Erkennen?

https://www.youtube.com/watch?v=dnr7ek3j9f4&feature=youtu.be