Pfarre

Kaning

Von den Schätzen der Natur

Natur-Schätze standen am Freitag bei der Kontaktwoche Gmünd-Millstatt im Mittelpunkt.

Hubertusmesse, das “Erntedankfest“ der Jäger/innen (© Foto: fotomax)
Hubertusmesse, das “Erntedankfest“ der Jäger/innen (© Foto: fotomax)

Am Vormittag fuhr Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz in den Stollen des Magnesitbruchs Radenthein, um sich unter Tag ein Bild von der hochprofessionellen, aber noch immer gefährlichen Arbeit der Kumpel im Bergbau zu machen. Mehr als einen Kilometer reicht der Stollen in den Berg, aus dem die Betreiber als eines der letzten aktiven Bergbauunternehmen in Kärnten im Schnitt fast 88.000 Tonnen Rohmagnesit im Jahr holen. Bei der Gedächtniskapelle des Bergbaus hielt der Bischof eine Andacht, bevor er mit Werksleitung und Belegschaft bei einem Essen in der Werkskantine ins Gespräch kam.

Nach den Bodenschätzen im Berg stand der Naturschatz Wasser im Mittelpunkt des nachmittäglichen Programmes. Eine Familienwanderung mit Bischof Schwarz führte entlang des wunderschönen Mühlenweges in der Pfarre Kaning. Der Bischof bekam ein in der eigenen Brotbackstube des Mühlenwegs gebackenes Schwarzbrot, dessen Mehl in der Schaumühle gemahlen wurde und besonders reich an Mineralstoffen ist.

Am Abend stand dann der Naturschatz Wald und seine tierischen Bewohner im Vordergrund. Die Jäger/innen des Dekanates versammelten sich in der Pfarrkirche Radenthein, um gemeinsam mit dem Bischof und den Priestern des Dekanates das "Erntedankfest der Jäger", eine Hubertusmesse zu feiern. Nach einer Agape am Kirchplatz gab es noch die Möglichkeit, als Waidmann/frau mit Bischof Schwarz im Gasthaus Unterwirt in Kaning rund um die Jagd ins Gespräch zu kommen