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90. Geburtstag von Antonia Kulmesch • Gospa Antonia Kulmesch je praznovala 90. rojstni dan

Ehemalige Pfarrhaushälterin feierte mit Pfarrangehörigen und mit ihrer Familie

Frau Antonia Kulmesch, langjährige Pfarrhaushälterin unserer Pfarre (1991-2004), feierte am 17. Juli 2018 ihren 90. Geburtstag. Dies nahm die Pfarre gerne zum Anlass, sie an ihrem Ehrentag in den Pfarrhof einzuladen, um mit ihr einen gemütlichen Nachmittag im Kreise vieler Gratulanten zu verbringen. Frau Kulmesch, die immer wieder betont, wie wichtig die Pfarrgemeinschaft ist, freute sich sehr über die entgegengebrachte Anerkennung. Pfarrvorsteher Mag. Michael Golavčnik gratulierte ebenso herzlich wie einige Pfarrangehörige und alle wünschten ihr noch viele gesunde Jahre im Kreise ihrer Familie.

Bei der Geburtstagsmesse einige Tage später, dankte ihre Tochter Martha Luschin im Namen aller Kinder und stellte ihre persönliche Rede an die Mutter auch unserer Pfarrhomepage zur Verfügung, wofür wir ihr herzlich danken!

Antonia Kulmesch feierte den 90. Geburtstag    (Foto: Armin Dobrovnik)
Antonia Kulmesch feierte den 90. Geburtstag  • Gospa Antonia Kulmesch p.d. Kogenca dočakala visoko starost  (Foto: Armin Dobrovnik)

V torek, dne 17. julija 2018, na njen 90. rojstni dan, so sodelavke in sodelavci suške fare povabili gospo Antonijo Kulmesch p.d. Kogenco v župnišče, kjer je preživela 13 let svojega življenja. Od leta 1991 do leta 2001 je kot farna gospodinja skrbela najprej za župnika Mateja Igerca, po njegovi upokojitvi pa je tudi vedno spet kuhala za duh. svet. Simona Wutteja, ki je iz Žvabeka sooporavljal suško faro. Bodrila je dosedanje upravitelje župnišča, naj še naprej tako skrbijo za farno skupnost, ki se vedno spet zbira v starodavnih prostorih suškega župnišča. Gospa Tončka je s svojim darom pripovedovanja „poučila“ z marsikatero življenjsko zgodbo in modrostjo in vsem prisotnim pričarala ure veselega in spodbudnega druženja.

Pri zahvalni sveti maši, v soboto, dne 20. julija 2018, pa je s celotno Kogovnko družino, ki izhaja z Kogelske gore in s svojimi sestrami in brati in potomci Šalekarjeve družine z Tolstega vrha pri Djekšah, praznovala v suški farni cerkvi zahvalno sveto mašo. Sveto mašo je daroval domači župnik mag. Miha Golavčnik. Zahvala hčerki Marti Luschin, nekdanji dolgoletni članici župnijskega sveta, za besede zahvale in spomina, ki jih je izrekla na koncu svete maše ter za odobritev objave le teh na suški farni spletni strani:

Liebe Mama! Liebes Geburtstagskind!

Merkwürdigerweise wird diese Anrede „Geburtstagskind“ nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die Erwachsenen verwendet. Als ich heuer in Altötting auf Wallfahrt war, habe ich in der Wallfahrtsbasilika ein Büchlein entdeckt, welches mich zu verschiedenen Betrachtungsweisen eines Geburtstages inspiriert hatte.

Liebes Geburtstagskind, du bist es Wert, dass wir dich und dein Leben heute gebührend ehren und feiern. Im Zeitalter der vielen Daten und Zahlen, in dem Menschen manchmal zu Nummern und Fällen degradiert werden, bleibt dein Geburtsdatum die erste und persönliche Kennzahl deines Lebens. Sie erinnert immer daran, an welchem Tag du das Licht der Welt erblickt hast, unter welchen Umständen und in welche Situation  du hinein geboren wurdest.

Niemand kann den Ort, die Zeit, die Stunde und die Gegebenheiten seiner Geburt selbst wählen. Es ist wohl ein großer Unterschied, ob jemand in Kriegszeiten oder Nachkriegsjahren geboren wird, ob Vater und Mutter verheiratet sind und sich gemeinsam auf das Kind freuen, oder ob das Kind nur notgedrungen hingenommen wird. Niemand kann sich sein Elternhaus aussuchen. Ob es in der Herkunftsfamilie lustig oder eher ernst zugeht, ob darin viel gesungen, gefeiert, gelacht oder gestritten wird oder, ob das eher selten vorkommt. Ob dem Kind vermittelt wird, dass es sich auf seine Eltern verlassen kann und sogar, ob wir als Kind belohnt oder bestraft wurden. Dies sind Grundbotschaften, die wir mitbekommen. So etwas wie Leitlinien für unser späteres Leben und der Stoff, aus dem die Person und ihre Lebensgeschichte gebildet werden.

„Liebe deine Geschichte“ empfiehlt der russische Dichter Leo Tolstoi, „denn sie ist der Weg Gottes mit dir“.

Liebe Mama, auch zu deiner Lebensgeschichte gehören lichtvolle und dunkle Kapitel, helle und schöne, aber auch überschattete und dunkle Seiten und Zeiten. Auch du konntest den Tag, Ort und die Umstände deiner Geburt weder wählen noch selbst bestimmen. So wie niemand, konntest du dir nicht die Eltern, deine Erbanlagen und Talente und schon gar nicht dieses Unglück, dass deine Mutter bei deiner Geburt gestorben ist, aussuchen.

Nun aber weilst du schon 90 Jahre auf dieser Erde. Ist es nicht wunderbar, wie sich so manches in deinem Leben zum Guten gewendet hat, wie es gefügt wurde und es sich entwickelt hat? Wie du durch alle Wetter und Zeiten deines bisherigen Weges zu der Person und Persönlichkeit geworden bist, die du heute bist, wie du Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickelt hast und wie viele gute Menschen deinen Lebensweg gesäumt haben?

Auch wenn du kein Sonntagskind, auch wenn du kein Glückskind warst und du dich eher zu denen zählst, die öfter die schlechten Karten gezogen haben, auch wenn du vom Leben nicht verwöhnst warst, gibt es dennoch viele Momente des eigenen Glücks und des inneren Staunens über so manche gute Fügung.

Wir als deine Familie wünschen dir von ganzem Herzen, dass du ohne Übertreibung von deinem bisherigen Leben sagen kannst: “Es war und ist kostbar und wunderbar“.

Draga mama!

Dobro se še spominjamo, ko ste večkrat pripovedali, da je vam na Sveto Trojico v Labotu ena vedeževalka – kakor mi rečemo, ena »worsorgoca« prerokovala, da boste dolgo živeli in stari postali.

Vsa leta na to niste verjeli. Večkrat ste bili bolani, veliko otrok ste porodili in rojeni ste bili v generaciji, ko še ni bilo toliko praktičnih strojev. Vse se je moralo z rokami opraviti. Delo je bilo mudno in težko.

Sploh vam v vašem življenju ni bilo kaj podarjeno – kaj »šenkano« – kako mi pravimo. Saj ste bili za vse sami pristojni. S pogumom in z Božjo pomočjo ste vse naloge in izzive mojstrsko opravili in ste nam bili v zgled. Če smo kot majhni otroci kaj »naštiftali«, smo vedno v strahu rekli. »Kaj pa bojo mama rekli?« In to je še vedno tako.

Danes vemo, da se je ta urok tiste žene uresničil. Prelistali ste neverjetnih 90 let v knjigi življenja. Bog vam je dal, da ste še vedno na nogah, pri zdravi pameti in da imate še pridne roke, katere vso družino oskrbujejo z podarjenimi štrikanimi »zoknami« in kapami. Želimo Vam in nam, da bi še dolgo tako ostalo.

Martha Luschin vlg./ p.d. Kogelnik,
Kogelnigberg - Kogelska gora