Organisation

Bildungshaus Stift St. Georgen

Orte der Kraft

Stiftsgärten - Raum der Stille - Hauskapelle - Stiftskirche - Weg der Orientierung

Ruhe finden Sie in unserer Kirche, in der Hauskapelle und an so manchen Plätzen in unseren Gärten. An vielen Orten im Stift können Sie Kraft schöpfen. Im bewährten Wechsel von Aktion und Kontemplation ("bete und arbeite") bieten wir Ihnen die Möglichkeit Ruhe und Ordnung, geistige und körperliche Bewegung zu finden - was immer Sie in welchem Ausmaß für sich brauchen. Nutzen Sie das Erlebnis in der Natur und der wunderbaren Umgebung für ihre persönliche Energiezufuhr.

Die Stiftsgärten

Die Stiftsgärten mit ihren 30.000 m2 sind ganzjährig zugänglich.
Zusätzlich zur Kräuterspirale, den Obstgärten, der Arena, dem Arzneigarten und zum Labyrinth wurde 2010 der ehemalige Permakulturgarten in einen Garten mit Kräuterwiese, Liegestühlen und Freiluftschach zur Erholung und zum Krafttanken umgestaltet.

Die Stiftsgärten sind nicht nur Schaugärten, sondern „echte“ Gärten, die klimaschonend und im Einklang mit der Natur bewirtschaftet werden. Kräuter, Blumen, Obst, Gemüse und deren Samen werden geerntet und weiter gegeben. Damit leisten die Stiftsgärten einen Beitrag zur Erhaltung der bedrohten Wild- und Kulturpflanzenvielfalt. Zudem werden die Gartenkräuter zu Tees, Salben, Tinkturen und Essenzen verarbeitet und im Stiftsladen zum Verkauf angeboten.

Die naturnahen Stiftsgärten im Überblick

  • Kräuterspirale
    Die große Kräuterspirale direkt hinter der Küche ist ein dreidimensionaler Steingarten, der Sie mit einer Vielfalt an Düften, Gewürzen und Heilpflanzen erwartet.
  • Naturerlebnisgarten
    In Form eines Buchenblattes angelegt, ist dieser ein Schauplatz der Schöpfungsvielfalt. Hier finden Sie Feucht- und Trockenlebensräume, Magerwiesen, Wildsträucher und -blumenbeete. 
  • Obstgärten
    Altehrwürdige großkronige Apfelbäume laden zum Schlendern, Verweilen und Entspannen ein.
  • Arena
    Aus Diabas-Natursteinblöcken gebaut und von Wildsträucherhecken umrahmt, steht die Freiluftbühne Interessenten als Aufführungsort zur Verfügung.
  • Arzneigarten
    In der „Gartenapotheke“, in Form eines Ulmenblattes angelegt, duften, blühen und fruchten mehr als 120 Heil-, Gewürz- und Färbepflanzen.
  • St. Georgener Labyrinth
    Begleitet vom Duft des Lavendels bewegt man sich auf verschlungenen Wegen im Labyrinth auf das Ziel zu - vergleichbar mit unserem Lebensweg.
  • Blumengärten
    Als ein Relikt der ehemaligen Kreuzschwestern, wird der Blumengarten von den Gärtnerinnen immer noch mit viel Liebe und Hingabe gepflegt und bewirtschaftet. Aus den hier angebauten Ringelbumen wird Bio-Salbe hergestellt, die Blumen werden zum Schmuck fürs Hotel verwendet und die Ribiselsträucher werden zu Saft und Marmelade verarbeitet. 

Tauchen Sie ein in geheime Gartenwelten.
Erleben Sie Natur.
Entdecken Sie Pflanzen und Tiere.
Entspannen und erholen Sie sich.
Begegnen Sie GartenfreundInnen.
Genießen Sie Ruhe und Atmosphäre.
Holen Sie sich Tipps für den Garten zu Hause.

Raum der Stille

Foto: Stift St. Georgen
Bewusst schlicht (Foto: Bistum Gurk/Schils)

Der Raum der Stille ist offen für alle - gleich welcher Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Er lädt zum Schweigen, zur persönlichen Sammlung und Einkehr ein. Der bewusst in schmucklosem Weiß gehaltene Raum bietet einen Teppich, Meditationsschemel und -pölster. 

Hauskapelle

Foto: Stift St. Georgen
Die neu gestaltete Hauskapelle (Foto: Bistum Gurk/Schils)

Die Hauskapelle ist das geistliche Zentrum des Stifts. Sie befindet sich im ersten Stock des Westtraktes und wird von den Missionsschwestern betreut. Bemerkenswert sind das Kreuz, die Madonnen- und die Hemmastatue.

Gebetszeiten in der Hauskapelle:

Montag bis Samstag:

  • 07.00 Laudes
  • 07.30 Morgenmesse
  • 17.00 Rosenkranz beten und stille Anbetung
  • 18.00 Vesper

Sonntag:

  • 17.00 Stille Anbetung
  • 17.30 Vesper

Stiftskirche St. Georg

Stiftskirche (Foto: Bistum Gurk/Burjak)
Die Stiftskirche St. Georg (Foto: Bistum Gurk/Burjak)

Die Pfarrkirche ist dem heiligen Georg geweiht, dessen Gedenktag am 23. April gefeiert wird. Der um 280 n. Chr. geborene Georg diente als römischer Offizier unter Kaiser Diokletian. Da er sich öffentlich gegen die einsetzende Christenverfolgung wandte, wurde er in Ketten gelegt und starb den Märtyrertod. Die am meisten bekannte Legende erzählt den "Drachenkampf" des Heiligen. Die Kloster- und Pfarrkirche wurde auf der Mauersubstanz einer romanischen Vorläuferkirche errichtet.

Das Kircheninnere wird vom mächtigen barocken Hochaltar beherrscht, der kurz vor 1700 entstanden sein dürfte. Das Altarbild stellt den heiligen Georg dar, der sich im Drachenkampf befindet.

Seit August 2003 ertönt in unserer Stiftskirche zu besonderen Anlässen das Geläut von 3 Glocken, die im Zuge der 1000-Jahr-Feier von Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz eingeweiht wurden. Die heute wieder zugängliche Krypta, die ähnlich wie in der Stiftskirche von Göß (Steiermark), unter dem Chorbereich liegt, gehört vermutlich ebenfalls noch zur romanischen Bausubstanz.

Die Gebets- und Gottesdienstzeiten für die Kirche und die Hauskapelle entnehmen Sie bitte dem Wochenplan an der Kapellentür oder dem Schaukasten am Kircheneingang.

Weg der Orientierung

Im Garten des Stifts finden Sie rund um das ehemalige Benediktinerinnenkloster den „Weg der Orientierung“.

Foto: Schils
Hölleiner Kreuz (Foto: Bistum Gurk/Schils)

Dieser Weg  bezieht die Kirche, den Stiftsinnenhof, die Gärten und verschiedene ausgewählte Orte mit ihren jeweiligen Gegebenheiten und Traditionen mit ein. Verstärkt und unterstrichen wird dieses spirituelle Erlebnis durch Kunstinstallationen von Werner Hofmeister (Acht Brunnenfiguren und eine Schablone des Hölleiner Kreuzes).

16 Stationen bieten die Möglichkeit sich anhand von Bibelstellen, Impulstexten/-fragen und der konkreten Umgebung auf „Orientierung – Dialog – Spiritualität“ einzulassen. Dazu wurde der Weg (mit seinen Säulen und Quadern) von Sabine Schulz (Agentur Nature Response) konzipiert.

Die Einladung ergeht an Sie: Setzen Sie sich in Bewegung und öffnen Sie sich für die Erfahrung auf diesem Weg. Sei es alleine, mit oder ohne Anleitung, in einer Gruppe, im einfachen Durchschreiten, Durchdenken, Lesen – ora & labora!

Foto: Schils
Brunnenfiguren (Foto: Bistum Gurk/Schils)

Die Namen der Stationen sind Programm:

  1. Die grüne Laube
  2. Der Aussichtsplatz
  3. Der Arzneigarten
  4. Das Labyrinth
  5. Der Naturerlebnisgarten
  6. Die Treppe
  7. Die Allee
  8. Die Arena
  9. Die Kräuterspirale
  10. Der Streuobstgarten
  11. Der Pavillon
  12. Das Lehmhaus
  13. Mühlstein-Brunnen
  14. Die Marienstatue
  15. Die Wegkreuzung
  16. Die Stiftskirche

 

 

Die Vielfalt der Orte steht so für die Breite des Ansatzes, bzw. die vielen Perspektiven, die in unserem Leben nach Orientierung fragen.