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Referat für Kinderpastoral

Corona: Infos zu Gruppenstunden

Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit bis zu 100 Teilnehmer/innen ohne besondere Regelungen möglich - Anwendung der 3-G-Regel wird empfohlen

Bild: © iXimus/pixabay.com
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Mit 15. September 2021 ist die 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung in Kraft getreten.
Auf die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit wird in §13 Bezug genommen.

Für die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit (bis 18 Jahre) gilt:

  • Es dürfen sich Gruppen bis zu 100 Teilnehmer/innen ohne besondere Regelungen im Freien und in geschlossenen Räumen treffen.
    Mit Rücksicht auf die Sicherheit aller empfehlen wir auch bei Gruppenstunden sowie pfarrlichen Kinder- und Jugendaktivitäten, die 3-G-Regel* (etwa durch die Kontrolle des Ninja-Passes der Schule) anzuwenden und die Teilnehmer/innen zu registrieren.
  • Bei mehr als 100 Teilnehmer/innen ist die Zusammenkunft spätestens eine Woche vorher bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde anzuzeigen. Die Kontrolle und das Bereithalten des 3-G-Nachweises, die Erstellung und Umsetzung eines Präventionskonzeptes sowie die Bestellung einer/eines COVID-Beauftragten – jeweils durch die für die Zusammenkunft verantwortliche Person – sind notwendig.
  • Zusammenkünfte mit mehr als 500 Teilnehmer/innen sind unter bestimmten Voraussetzungen zulässig (siehe § 12 der 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung).

*3-G-Regel: Getestet-Geimpft-Genesen

Unsere Empfehlung:
Alle Teilnehmer/innen (Kinder und Gruppenleiter/innen) sollen beim Einlass zur Gruppenstunde bzw. am Beginn der pfarrlichen Kinder- und Jugendaktivität der Gruppenleitung/der für das Treffen verantwortlichen Person einen Nachweis einer geringen epidemologischen Gefahr vorlegen.
Das kann sein (3-G-Regel):

Getestet:

  • ein negatives Testergebnis eines Antigentests im Ninja-Pass der Schüler/innen (nicht älter als 48h)
  • ein negatives PCR-Testergebnis (nicht älter als 72h, auch im Ninja-Pass)
  • ein bestätigtes negatives Ergebnis eines Antigentests (Teststraße, offizieller Selbsttest) (nicht älter als 24h).

Geimpft:

  • Die Erstimpfung gilt ab dem 22. Tag für maximal 3 Monate ab dem Zeitpunkt der Impfung. Je nach Impfstoff ist die Impfung 270 Tage (bei einmaligem Impfstoff) oder 360 Tage (bei zweimaligen Impfstoffen) gültig.

Genesen:

  • Genesene Personen sind nach Ablauf der Infektion für sechs Monate von der Testpflicht befreit. Als Nachweise gelten entweder ein Absonderungsbescheid oder eine ärztliche Bestätigung über eine molekularbiologisch bestätigte Infektion.
  • Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf.


Darüber hinaus raten wir zu folgenden Maßnahmen:

Händewaschen vor Beginn der Gruppenstunde ist notwendig.

Wenn ihr euch länger als 1h trefft, lüftet den Raum nach 45 Minuten.

Desinfiziert alle Gegenstände zu Beginn und am Ende, die gemeinsam genutzt bzw. von allen berührt werden (Türgriffe, Lichtschalter, Waschbecken Armaturen, WC Spülungen …).

Trefft euch draußen, wenn das Wetter passt.

Beim Basteln darauf achten, dass für jedes Kind eigene Materialen zur Verfügung stehen (Stifte, Kleber, Schere …), damit nicht zu viele Dinge von allen angegriffen werden.

Überlegen, ob und welche Sing- und Schreispiele oder Spiele mit Körperkontakt notwendig sind.

Spiele vermeiden, bei denen alle oder viele Kinder dieselben Gegenstände angreifen müssen (Ballspiele, zum Teil Brett- und Kartenspiele …).

Beachten, ob es zusätzliche Regelungen für das Pfarrheim gibt.

Daran denken, dass immer auf das subjektive Sicherheitsempfinden der Kinder und Gruppenleiter/innen geachtet werden soll: Das heißt, strengere Maßnahmen sind natürlich auch immer erlaubt.