Organisation

Katholische Frauenbewegung

Jahresthema 2015/16

Weil`s gerecht ist: Mischen wir uns ein

 (© Foto: kfbö)
(© Foto: kfbö)
  • Wir setzen uns mit der Entwicklungszusammenarbeit verstärkt auseinander und wissen um die Grundsätze des entwicklungspolititschen Engagments
  • kfb-Frauen indentifizieren sich verstärkt mit dem Thema EZA der kfb
  • Frauen sind sich ihrer persönlichen Verantwortung als Akteurinnen im Sinne einer weltweiten Gerechtigkeit bewusst.

Weil’s gerecht ist

Der Einsatz für globale Gerechtigkeit ist unser christlicher Auftrag aus dem Evangelium heraus und wird in unserem entwicklungspolitischen Handeln spürbar. Jesus hat uns einen Sendungs- und Heilungsauftrag gegeben. Globale Ungerechtigkeiten sind Wunden, die geheilt werden sollen. Gott will Liebe und Gerechtigkeit für alle, weil wir Geschwister sind. Im Engagement für Gerechtigkeit und Solidarität zeigen sich Gottes Spuren im Handeln der Menschen.

 

"Niemand kann gegenüber den Ungleichheiten, die weiterhin in der Welt bestehen, gefühllos bleiben", sagte Papst Franziskus 2013 auf seiner Reise nach Brasilien. Und weiter: "Werdet nicht müde, für eine gerechtere und solidarischere Welt zu arbeiten!"

Armut  - Ausbeutung – Frauenhandel – Gewalt – Ohnmacht – Müttersterblichkeit - Ungleichheit – Lohnsklaverei

 

Dies alles sind Schlagworte für dramatische und vor allem ungerechte Verhältnisse in unserer EINEN Welt. Wir als kfb-Frauen müssen und wollen daran etwas ändern. Wir möchten Menschen auf Augenhöhe begegnen. Wir wollen Brücken bauen zwischen Lebenswelten, wollen Erfahrungen teilen. Denn wir wissen, dass keine von uns autark auf diesem Planeten leben kann. Unser tägliches Handeln wirkt sich aus, auf die Umwelt, das Klima und somit auch auf das Leben vieler Menschen in anderen Regionen dieser Welt. In unseren kfb-Leitlinien bekennen wir uns zu unserem Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung und (inter)nationale Frauensolidarität. Mischen wir uns also ein!

Im Hinblick darauf fragen wir:

Wo sehe/ erlebe ich Ungerechtigkeit?
Wie kommt es zu Ungerechtigkeit auf der Welt?
Wie sähe eine gerechte Welt aus?
Wo müssen wir uns einmischen?
Wie müssen wir uns eimischen?
Was kann uns dabei helfen unseren christlichen Auftrag zu erfüllen?

Lassen wir uns berühren und setzen wir uns gemeinsam und jede Einzelne von uns dafür ein, an den not-wendenden Veränderungen mitzuwirken oder sie anzustoßen!

Wir wünschen dazu viel Inspiration und Erfolg! Denn: „Weil‘s gerecht ist, mischen wir uns ein!“